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Unser Kangal Award

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Wird an geprüfte, wertvolle und informative Kangalseiten verliehen.

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Zählt seit September 2010.
Literaturtip: Herdenschutzhunde - von Thomas Achim Schoke.
Dieses Buch jedoch ist das absolute Standardwerk zum Thema und gehört in jedes Regal eines Hirtenhundbesitzers.

Hier gehts zur Beschreibung und Rezension
Dein Hund ist entlaufen oder wird vermisst? Du musst deinen Kangal abgeben und suchst ein neues Zuhause für ihn? Oder du kennst einen Kangal, der in einem Tierheim auf Vermittlung wartet? Kangalworld hilft! Mehr Informationen hier: Kangals suchen eine Zuhause
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PostHeaderIcon Tierwaage für Hundewelpen - Testbericht

Heute möchte euch mal die Waage, vorstellen, mit der wir nun schon seit einiger Zeit unsere Kangal Welpen wiegen und von der ich immer noch begeistert bin. Es handelt sich dabei um eine Tierwaage für Kleintiere bis 25kg von MyWeight.

Als ich nach einer Waage gesucht habe war es mir wichtig, dass sie per Strom betrieben wird, nicht wie üblich mit Batterie. Wer das Ding häufig benutzt in Tierauffangstationen, Tierheimen oder eben als Züchter kommt ja sonst gar nicht mehr hinterher mit dem Wechseln. Gerade bei Welpen braucht man ja meist eh 2-3 Versuche bis sie dann mal soweit stillhalten. (Unsere Tierwaage hier kann beides, eignet sich also für Strom- und Batteriebetrieb. Batterien werden aber nicht mitgeliert, "nur" ein Netzteil).


Wobei das zugegebenermaßen der Punkt ist, weshalb ich von der MyWeight Tierwaage so überzeugt bin. Selbst wenn die Welpen mal bisschen wilder sind und nicht stillhalten wollen liefert die Waage ein genaues Ergebnis. Außerdem gibt es eine superpraktische "Hold-Taste", die man einfach im richtigen Moment drückt wenn die Kleinen grad mal ruhiger sind, dann wird das Gewicht schnell gespeichert. Die Auflage ist außerdem am Rand so geformt, dass sie auch nicht so einfach herabfallen oder runterrutschen können.


Zur Wiegefunktion an sich kann ich gar nicht viel sagen - sie wiegt immer präzise in 10g-Schritten (im Bereich 1 kg sogar in 2-g-Schritten), das finde ich schon sensationell. Dadurch lassen sich auch Zu- oder Abnahmemuster rechtzeitig erkennen, die (noch) im Kleinbereich stattfinden. Das Display besitzt eine blau beleuchtete Anzeige und kann auch im Dunkeln oder bei schlechteren Lichtverhältnissen abgelesen werden. Die Wiegefläche an sich lässt sich einfach abnehmen und ist im Nullkommanix saubergemacht.

 Achja, man bekommt übrigens außerdem noch eine Rutschmattte dazu und zwei weitere Plattformen zum Wiegen, eine für Post und eine flache für alles was sonst so wiegetechnisch anfällt im Alltag.

Alles in allem ist die Tierwaage wirklich jeden Cent wert - zumindest wer ein supergenaues Ergebnis und möglichst viele Einsatzmöglichkeiten erwartet sollte auf jeden Fall über die Anschaffung nachdenken. (Hier gibts die Tierwaage versandkostenfrei).


PostHeaderIcon Die richtige Ernährung

Die häufigsten Diskussionen über die richtige Ernährung von Kangals stammen mit Sicherheit von großen Futtermittelkonzernen. Beschäftigt man sich jedoch näher damit, wird man feststellen, dass das für einen Kangal lange nicht ausreicht. Ein gutes Fertigfutter beinhaltet nämlich nicht immer alles, was ein Hund wirklich braucht.

Kangals sind zwar eher schlechte, aber dennoch genügsame Fresser. Mit Trockenfutter können sie meist nicht viel anfangen, daher ist es nötig, sich intensiver mit dem Thema auseinanderzusetzen. Wenn man den Anweisungen auf den Verpackungen der Hundefutterfirmen glauben schenken mag, müsste ein Kangal, damit er sämtliche nötigen Proteine, Vitamine und Mineralien zu sich nimmt, pro Tag seinem Gewicht entsprechend fast ein ganzes Kilo Trockenfutter fressen. Alles andere ginge mit Mangelerscheinungen einher. Man wird jedoch keinen Kangal dazu bringen können, diese Menge an Trockenfutter zu fressen. Falls doch würde er viel zu übergewichtig werden.

Daher sollte man lieber eine kleinere Menge an Trockenfutter füttern, diese aber angereichert mit Frischfleisch zum Beispiel, Quark, Hüttenkäse, Obst oder Gemüse. Wichtig ist aber, dass sie Trockenfutter auf jeden Fall kennen, da es auf Reisen beispielsweise schwierig werden könnte immer Frischfutter zu bekommen. Zudem kann man den Hunden zuliebe, sollten sie es befürworten und vertragen, auch des öfteren das Futter wechseln, um ihnen etwas Abwechslung zu bieten.

Wie alle anderen größeren Hunde sind auch Kangals auf hochwertige Proteine in der Nahrung angewiesen. Den Bedarf an essentiellen Aminosäuren bei einem Hund zu decken funktioniert nur durch Proteine aus Muskelfleisch und Innereien. Bei den Welpen sind es genau diese Proteine, die entscheidend sind für ein gutes Wachstum und eine gesunde Entwicklung. Doch auch bei ausgewachsenen Hunden kann man Proteine nicht durch irgendetwas ersetzen. Pflanzliche Proteine sind nur schwer verdaulich und werden größtenteils mit dem Kot wieder ausgeschieden, stellen daher keine ausreichende Alternative dar.

Eine reine Fleischfütterung jedoch würde dazu führen, dass eine Unterversorgung an Mineralstoffen herrscht, insbesondere Kalzium, bestimmte Vitamine und Ballaststoffe. Wie so oft kommt es hier auf die richtige Mischung an.

Welpen sollte man besonders hochwertiges und abwechslungsreiches Futter geben. Zu Anfangs sollte er drei Mal am Tag gefüttert werden, was aber nach und nach auf zwei Mahlzeiten reduziert werden sollte. Hierbei sollte eine Mahlzeit aus Frischfleisch bestehen, wenn möglich roh (z.B. Hähnchenflügel, Rinderbrust, Pansen). Die zweite Mahlzeit sollte dann ein spezielles Welpen-Trockenfutter sein. Dazu sollte man noch eventuell noch einen Esslöffel Lachsöl dazu geben, da diese die wichtige Omega-3 Fettsäure enthält. Nach Bedarf kann man dann das Futter durch Gemüse zum Beispiel etwas auflockern oder Mineralien in Tablettenform hinzufügen.

Wichtig ist, dass dieser Rhythmus auch als erwachsener Hund beibehalten wird, nur dass man dann statt Welpenfutter ein Futter für erwachsene Hunde geben sollte.

Im Alter sollte man die Tiere etwas öfter aber leichter füttern und eventuell mit homöopathischen Mitteln für Arthritisprophylaxe sorgen.
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