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Dieses Buch jedoch ist das absolute Standardwerk zum Thema und gehört in jedes Regal eines Hirtenhundbesitzers.
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Kangal Literaturtip des Monats
01:33 | Eingestellt von
Igelballprinzessin |
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Heute möchte ich allen unseren Lesern ein Buch aus unserem Kangal Shop ans Herz legen:
Herdenschutzhunde - von Thomas Achim Schoke
Wer sich einen Kangal oder anderen Herdenschutzhund anschaffen und sich vorher einlesen möchte, wird feststellen, dass die deutsche Literatur hier nicht wirklich viel zu bieten hat. Dieses Buch jedoch ist das absolute Standardwerk zum Thema und gehört in jedes Regal eines Hirtenhundbesitzers.
Es ist zudem nicht nur für (künftige) Hundebesitzer geeignet, sondern stellt auch für Hundeausbilder, Tierpfleger und Tierärzte eine gute Informationsquelle dar. Die Schwerpunkte sind Wesensentwicklung und Charaktereigenschaften der Hirtenhunde und es ist mit seinen 375 Seiten das ausführlichste Werk auf dem deutschen Markt.
Im ersten Teil des Buches wird auf Eigenschaften und Verhalten von Hirtenhunden eingegangen. Der zweite Teil bietet einen Überblick über die wichtigsten Hirtenhundrassen, und der dritte Teil schildert die Ausbildung und Haltung der Hirtenhunde.
Das Buch ist in fast schon wissenschaftlicher Sachlichkeit geschrieben, jedoch an jeder Stelle gut lesbar.
Ein weiteres Argument für dieses Buch, auch was speziell Kangals betrifft, ist, dass der Autor keine Überzeugungsarbeit leisten will, sich einen Kangal (oder anderen Hirtenhund) ins Haus zu holen. Er stellt Zusammenhänge und Rekationen dieser Hunde auf die Umwelt dar, bringt aber keine Argumente, warum man unbedingt einen solchen Hund besitzen sollte.
Insbesondere am Beispiel des Kangal finde ich das enorm wichtig, da viele von der Faszination und Andersartigkeit dieser Hunde gelockt werden und sich dann verführen lassen, einen zu kaufen. Nach 2 Monaten stellen sie dann fest, dass es ganz so einfach doch nicht ist mit diesen Hunden und geben Sie wieder ab, oder (noch schlimmer) setzen sie aus.
Durch gute, sachliche und objektive Bücher wie dieses können solche Spontankäufe vielleicht etwas eingedämmt werden. Daher geht meine Empfehlung ganz besonders ans diejenigen, die mit dem Gedanken spielen, sich einen Kangal anzuschaffen.
Für Menschen, die einen Kangal bereits besitzen, ist das Buch aber ebenfalls uneingeschränkt zu empfehlen, wegen seiner Ausführlichkeit und Informationsfülle.
Herdenschutzhunde - von Thomas Achim Schoke
Wer sich einen Kangal oder anderen Herdenschutzhund anschaffen und sich vorher einlesen möchte, wird feststellen, dass die deutsche Literatur hier nicht wirklich viel zu bieten hat. Dieses Buch jedoch ist das absolute Standardwerk zum Thema und gehört in jedes Regal eines Hirtenhundbesitzers.
Es ist zudem nicht nur für (künftige) Hundebesitzer geeignet, sondern stellt auch für Hundeausbilder, Tierpfleger und Tierärzte eine gute Informationsquelle dar. Die Schwerpunkte sind Wesensentwicklung und Charaktereigenschaften der Hirtenhunde und es ist mit seinen 375 Seiten das ausführlichste Werk auf dem deutschen Markt.
Im ersten Teil des Buches wird auf Eigenschaften und Verhalten von Hirtenhunden eingegangen. Der zweite Teil bietet einen Überblick über die wichtigsten Hirtenhundrassen, und der dritte Teil schildert die Ausbildung und Haltung der Hirtenhunde.
Das Buch ist in fast schon wissenschaftlicher Sachlichkeit geschrieben, jedoch an jeder Stelle gut lesbar.
Ein weiteres Argument für dieses Buch, auch was speziell Kangals betrifft, ist, dass der Autor keine Überzeugungsarbeit leisten will, sich einen Kangal (oder anderen Hirtenhund) ins Haus zu holen. Er stellt Zusammenhänge und Rekationen dieser Hunde auf die Umwelt dar, bringt aber keine Argumente, warum man unbedingt einen solchen Hund besitzen sollte.
Insbesondere am Beispiel des Kangal finde ich das enorm wichtig, da viele von der Faszination und Andersartigkeit dieser Hunde gelockt werden und sich dann verführen lassen, einen zu kaufen. Nach 2 Monaten stellen sie dann fest, dass es ganz so einfach doch nicht ist mit diesen Hunden und geben Sie wieder ab, oder (noch schlimmer) setzen sie aus.
Durch gute, sachliche und objektive Bücher wie dieses können solche Spontankäufe vielleicht etwas eingedämmt werden. Daher geht meine Empfehlung ganz besonders ans diejenigen, die mit dem Gedanken spielen, sich einen Kangal anzuschaffen.
Für Menschen, die einen Kangal bereits besitzen, ist das Buch aber ebenfalls uneingeschränkt zu empfehlen, wegen seiner Ausführlichkeit und Informationsfülle.
Das Bellverhalten von Kangals
22:36 | Eingestellt von
Igelballprinzessin |
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Bei Kangals kann man im wesentlichen zwischen drei "Bellarten" unterscheiden.
Sie geben ein gleichmäßiges, abgehacktes Bellen von sich um zu zeigen, dass in der äußeren Bewachzone etwas aufgetaucht ist. Wobei sie aber den Eindringling in dieser Entfernung noch nicht als gefährlich einstufen, ihn aber trotzdem im Auge behalten.
Ein sehr dominantes Bellen, welches das erste stark an Schnelligkeit und Lautstärke übertrifft, ertönt, wenn der Hund auf dem Feld etwas erspäht oder sich etwas nähert, das eine Gefahr bedeuten könnte und erhöhte Aufmerksamkeit verlangt. In diesem Fall lenkt auch die Herde ihre Aufmerksamkeit auf den Hund um auf seinen Befehl zu warten, wenn er sie veranlasst, sich an einen bestimmten Ort zu bewegen, den er selbst als sicher beurteilt.
Ein dominantes, drohendes Knurren mit gefletschten Zähnen deutet auf etwas hin, das sehr gefährlich ist und unbedingt aufgehalten werden muss. Hier droht absolut akute Gefahr.
Sie geben ein gleichmäßiges, abgehacktes Bellen von sich um zu zeigen, dass in der äußeren Bewachzone etwas aufgetaucht ist. Wobei sie aber den Eindringling in dieser Entfernung noch nicht als gefährlich einstufen, ihn aber trotzdem im Auge behalten.
Ein sehr dominantes Bellen, welches das erste stark an Schnelligkeit und Lautstärke übertrifft, ertönt, wenn der Hund auf dem Feld etwas erspäht oder sich etwas nähert, das eine Gefahr bedeuten könnte und erhöhte Aufmerksamkeit verlangt. In diesem Fall lenkt auch die Herde ihre Aufmerksamkeit auf den Hund um auf seinen Befehl zu warten, wenn er sie veranlasst, sich an einen bestimmten Ort zu bewegen, den er selbst als sicher beurteilt.
Ein dominantes, drohendes Knurren mit gefletschten Zähnen deutet auf etwas hin, das sehr gefährlich ist und unbedingt aufgehalten werden muss. Hier droht absolut akute Gefahr.
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Das Beuteverhalten anatolischer Herdenschutzhunde
16:12 | Eingestellt von
Igelballprinzessin |
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Da Kangals Herdenschutzhunde und keine Angreifer sind ist stets darauf zu achten, dass ihr Jagttrieb so gering wie möglich ausgeprägt ist. Um die Herde angemessen zu bewachen ist es von höchster Wichtigkeit, kein Beuteverhalten an den Tag zu legen. In den Genen werden wohl sicherlich Veranlagungen für Jagtverhalten auch bei Kangals vorhanden sein, jedoch kann man durch gezielte Zuchtauswahl dieselbige stark verdecken und dafür sorgen, dass die Reizschwelle zu einem derartigen Verhalten so hoch angelegt ist, dass solche Eigenschaften erst gar nicht zum Vorschein kommen. Schon bei der Erziehung der Welpen ist darauf zu achten, dass solches Verhalten nicht von der Mutter erlernt wird.
In der Türkei werden Hunde mit solch fehlgeleiteten Jagteigenschaften nicht selten ausgestossen, bisweilen sogar getötet. Manchmal sogar von fremden Hirten, wenn der Hund seine Herde in Unruhe versetzte. Und genau das darf nämlich nicht passieren.
Herdenschutzhunde müssen sich inmitten der Herde befinden und frei bewegen können, ohne diese zu beunruhigen, was durch jegliches Jagtverhalten hervorgerufen werden könnte. Bei den meisten Hütehunden zum Beispiel wird verlangt, dass sie die Herde einkreisen und zusammentreiben. Durch das Anstarren und das Einkreisen werden die Tiere allerdings beunruhigt. Dies darf ein Herdenschutzhund nicht. Er muss unter den Schafen leben können, ohne für Unruhe zu sorgen oder gar die Tiere zu bedrohen.
Die Reizschwelle des Selbstschutzes (der bei allen Hunden mehr oder weniger stark ausgeprägt ist) ist wiederum eine andere Sache. Bei Kangals sollte sie in einem natürlichen Maße erhalten bleiben. In der Türkei wird sie teils von Züchtern durch gezielte Auslese nach unten verschoben, um ein reaktionsschnelleres Verteidigungsverhalten hervorzurufen. Dabei ist es aber von hoher Priorität darauf zu achten, dass diese Eigenschaft eine natürliche Ausgewogenheit behält. Dass das Verhältnis zwischen Selbstschutz und der nötigen Aggressivität, gepaart mit der hohen Eigenständigkeit der Kangals, keine extremen Maße annimmt. Unter deutschen Verhältnissen wäre eher darauf zu achten, die Reizschwelle weiter oben anzusiedeln.
Es ist nicht immer ganz leicht, die gesunde und angemessene Höhe der Reizschwelle zu definieren. Ist sie zu hoch angesetzt ist es möglich, dass der Hund an Verteidigungsbereitschaft verliert. Setzt man sie allerdings zu niedrig an, führt das zu einer schnelleren Aggressivität und der Hund kann womöglich zur Gefahr für die Herde oder gar die Umwelt werden. Somit wäre keinerlei Sozialverträglichkeit mehr gegeben und jeder Hirte würde sich von seinem Hund trennen, da er an beiden erwähnten Fehlverhalten keinerlei Interesse hätte und sehr auf die Ausgewogenheit zwischen der sozialen Verträglichkeit und die Bereitschaft zur Aggressivität bedacht ist.
Dabei ist es unverantwortlich, dass viele Züchter heute nicht mehr genügend auf dieses gesunde Maß der Reizschwelle für den Selbstschutz achten und teils sogar ein Absenken dieser Schwelle angetrebt wird. Bei den meisten Hunderassen sind Jagdtendenzen zwar vorhanden, jedoch ist eine Neigung zum Angreifen oder gar Töten unerwünscht, also eine Beisshemmung wird stets vorausgesetzt.
Bei Wachhunden wiederum verhält sich das mit den Jagdtendenzen anders, und zu jenen zählt ebenso der anatolische Hirtenhund. Deren Motivation ist nicht die Beute, sondern der Schutz. Daher sollte die Neigung zum Selbstschutz ebenso entwickelt sein, wie die Neigung zum Angreifen, was dem Halter ein enormes Maß an Verantwortung zukommen lässt.
In der Türkei werden Hunde mit solch fehlgeleiteten Jagteigenschaften nicht selten ausgestossen, bisweilen sogar getötet. Manchmal sogar von fremden Hirten, wenn der Hund seine Herde in Unruhe versetzte. Und genau das darf nämlich nicht passieren.
Herdenschutzhunde müssen sich inmitten der Herde befinden und frei bewegen können, ohne diese zu beunruhigen, was durch jegliches Jagtverhalten hervorgerufen werden könnte. Bei den meisten Hütehunden zum Beispiel wird verlangt, dass sie die Herde einkreisen und zusammentreiben. Durch das Anstarren und das Einkreisen werden die Tiere allerdings beunruhigt. Dies darf ein Herdenschutzhund nicht. Er muss unter den Schafen leben können, ohne für Unruhe zu sorgen oder gar die Tiere zu bedrohen.
Die Reizschwelle des Selbstschutzes (der bei allen Hunden mehr oder weniger stark ausgeprägt ist) ist wiederum eine andere Sache. Bei Kangals sollte sie in einem natürlichen Maße erhalten bleiben. In der Türkei wird sie teils von Züchtern durch gezielte Auslese nach unten verschoben, um ein reaktionsschnelleres Verteidigungsverhalten hervorzurufen. Dabei ist es aber von hoher Priorität darauf zu achten, dass diese Eigenschaft eine natürliche Ausgewogenheit behält. Dass das Verhältnis zwischen Selbstschutz und der nötigen Aggressivität, gepaart mit der hohen Eigenständigkeit der Kangals, keine extremen Maße annimmt. Unter deutschen Verhältnissen wäre eher darauf zu achten, die Reizschwelle weiter oben anzusiedeln.
Es ist nicht immer ganz leicht, die gesunde und angemessene Höhe der Reizschwelle zu definieren. Ist sie zu hoch angesetzt ist es möglich, dass der Hund an Verteidigungsbereitschaft verliert. Setzt man sie allerdings zu niedrig an, führt das zu einer schnelleren Aggressivität und der Hund kann womöglich zur Gefahr für die Herde oder gar die Umwelt werden. Somit wäre keinerlei Sozialverträglichkeit mehr gegeben und jeder Hirte würde sich von seinem Hund trennen, da er an beiden erwähnten Fehlverhalten keinerlei Interesse hätte und sehr auf die Ausgewogenheit zwischen der sozialen Verträglichkeit und die Bereitschaft zur Aggressivität bedacht ist.
Dabei ist es unverantwortlich, dass viele Züchter heute nicht mehr genügend auf dieses gesunde Maß der Reizschwelle für den Selbstschutz achten und teils sogar ein Absenken dieser Schwelle angetrebt wird. Bei den meisten Hunderassen sind Jagdtendenzen zwar vorhanden, jedoch ist eine Neigung zum Angreifen oder gar Töten unerwünscht, also eine Beisshemmung wird stets vorausgesetzt.
Bei Wachhunden wiederum verhält sich das mit den Jagdtendenzen anders, und zu jenen zählt ebenso der anatolische Hirtenhund. Deren Motivation ist nicht die Beute, sondern der Schutz. Daher sollte die Neigung zum Selbstschutz ebenso entwickelt sein, wie die Neigung zum Angreifen, was dem Halter ein enormes Maß an Verantwortung zukommen lässt.
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Wesen der Kangals im Standard aussen vor gelassen?
22:46 | Eingestellt von
Igelballprinzessin |
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Eine Tatsache, die sehr schade ist, ist, dass bei vielen Züchtern heute nur noch der Standard der äußeren Erscheinung Bedeutung hat, und die Wesensmerkmale der Hunde ausser Acht gelassen werden. Hier stellt sich die Frage, wer überhaupt einen solchen Maßstab für Hunde bestimmen darf? Meist liest man überall nur standardisierte Werte der Fellfarbe, Größe, Kopfform, Rute etc., wobei der typische Charakter der Kangals oft nur kurz angestreift, wenn denn überhaupt erwähnt, wird.
Natürlich haben auch solche Beschreibungen einen Sinn. Bei Zuchtausstellungen oder Wettbewerben werden diese Merkmale von den Verbänden und Vereinen im Vorraus festgelegt, da den Punkterichtern oft nicht viel Zeit bleibt die Hunde zu beurteilen und zu bewerten. Hierbei ist es schon von Vorteil, wenn man bestimmte Vorgaben hat, nach denen man seine Wertung richten kann. Jedoch basiert diese dann wohl eher auf der äußeren Erscheinung und die Wesensmerkmale finden nahezu keine Beachtung.
Häufig kommt es jedoch auch vor, dass bestimmte Merkmale wie Gewicht zum Beispiel missachtet werden, um sich einem bestimmten aktuellen Modetrend anzupassen. So kann es passieren, dass ein Hund von einem Richter bevorzugt wird, weil er besonders schön ist und gerade in das Bild des neusten Trends passt und sich dann die Maßstäbe verschieben, was sehr schade ist, da hier viel von der Ursprünglichkeit der Hunde verloren geht und solche Zuchttiere dann auch häufiger eingesetzt werden als es der eigentlichen Rasse guttut. Daraus resultiert eben eine sehr enge Zuchtlinie.
Man darf nicht vergessen, dass gerade die Merkmale, die hier häufig übergangen werden, das Äußere eines Hundes mitformen. Es sind die inneren Werte und die Leistungstauglichkeit die die äußere Erscheinung bilden. Dies bedeutet, dass man gerade in der Zucht erhöhte Aufmerksamkeit denselbigen zuwenden sollte. Insbesondere wenn man geeignete Zuchthunde auswählt.
Daher sollte meiner Meinung nach höchste Priorität auf den Wesenszügen liegen (die ja immerhin viele Generationen brauchten um sich zu entwickeln!) und einer leistungsstarken Körperkonstruktion, wobei allerdings die äußere Erscheinung nicht vernachlässigt werden darf.
In der Türkei beispielsweise gibt es sowohl lang- als auch kurzhaarige Hirtenhunde, die sich aber von den Wesenszügen her gleichen. Dies resultiert aus den unterschiedlichen umweltbedingten Ansprüchen.
Natürlich haben auch solche Beschreibungen einen Sinn. Bei Zuchtausstellungen oder Wettbewerben werden diese Merkmale von den Verbänden und Vereinen im Vorraus festgelegt, da den Punkterichtern oft nicht viel Zeit bleibt die Hunde zu beurteilen und zu bewerten. Hierbei ist es schon von Vorteil, wenn man bestimmte Vorgaben hat, nach denen man seine Wertung richten kann. Jedoch basiert diese dann wohl eher auf der äußeren Erscheinung und die Wesensmerkmale finden nahezu keine Beachtung.
Häufig kommt es jedoch auch vor, dass bestimmte Merkmale wie Gewicht zum Beispiel missachtet werden, um sich einem bestimmten aktuellen Modetrend anzupassen. So kann es passieren, dass ein Hund von einem Richter bevorzugt wird, weil er besonders schön ist und gerade in das Bild des neusten Trends passt und sich dann die Maßstäbe verschieben, was sehr schade ist, da hier viel von der Ursprünglichkeit der Hunde verloren geht und solche Zuchttiere dann auch häufiger eingesetzt werden als es der eigentlichen Rasse guttut. Daraus resultiert eben eine sehr enge Zuchtlinie.
Man darf nicht vergessen, dass gerade die Merkmale, die hier häufig übergangen werden, das Äußere eines Hundes mitformen. Es sind die inneren Werte und die Leistungstauglichkeit die die äußere Erscheinung bilden. Dies bedeutet, dass man gerade in der Zucht erhöhte Aufmerksamkeit denselbigen zuwenden sollte. Insbesondere wenn man geeignete Zuchthunde auswählt.
Daher sollte meiner Meinung nach höchste Priorität auf den Wesenszügen liegen (die ja immerhin viele Generationen brauchten um sich zu entwickeln!) und einer leistungsstarken Körperkonstruktion, wobei allerdings die äußere Erscheinung nicht vernachlässigt werden darf.
In der Türkei beispielsweise gibt es sowohl lang- als auch kurzhaarige Hirtenhunde, die sich aber von den Wesenszügen her gleichen. Dies resultiert aus den unterschiedlichen umweltbedingten Ansprüchen.
Der Kangalwelpe in der Erziehung
15:41 | Eingestellt von
Igelballprinzessin |
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Da das Wesen der Kangals sehr dominant und eigenwillig ist, verlangt die Erziehung viel Geduld, Feingefühl und Erfahrung. Wer es bei anderen Gebrauchshunden gewohnt ist, dass sie sich unterdrücken lassen, ist bei einem Kangal an der falschen Adresse, denn der wird sich nichts gefallen lassen. Wenn man in seiner Erziehung etwas erreichen möchte, so schafft man das nur durch Vertrauen und stetige Konsequenz.
Die Erziehung an sich beginnt bereits bei der Mutterhündin, da sie ihren Welpen in der Prägephase schon ihre eigene Sicht der Dinge vermittelt. Wenn allerdings schon die Mutterhündin übermässig ängstlich, unsicher oder misstrauisch ist, wird das mit Sicherheit auch auf die Welpen abfärben. Daher ist es von großer Wichtigkeit, dass man sich auch das Umfeld der Mutter genauer ansieht, wenn man sich Kangalwelpen zulegt. Die Hündin selbst muss Selbstvertrauen haben und selbstbewusst wirken, jedoch ohne jegliche Aggressivität. Sie muss den Menschen in ihrer Umgebung ruhig und vertrauensvoll gegenübertreten. Wenn das gegeben ist, können sich die Welpen auch in ihrem zweiten Lebensabschnitt, der Sozialisierungsphase, dementsprechend entwickeln.
Kangalwelpen sind immer unglaublich süß und verspielt. Sie lernen schnell dazu und sind allem und jedem freundlich zugewandt. In dieser Phase sind kleine Dominanzansätze noch gut in den Griff zu bekommen. Dabei sollte man eher auf viel Lob für erwünschtes Verhalten denn auf Strafe für unerwünschtes Verhalten setzen, weil das im Endeffekt mehr bringt. Als Strafe sehr wirksam sein kann aber zum Beispiel ein sofortiges Ignorieren oder eine abrupte Unterbrechung des Spiels - allerdings nur, wenn danach gleich wieder für richtiges Verhalten gelobt wird.
Allgemein gilt in der Erziehung bei Kangals, dass sie eher langsam und gründlich ablaufen sollte, als hastig und auf Druck. Dadurch bekommt man einen Hund, der sich ideal in die Familienstrukturen einfügt. Dafür ist eine gute und frühe Sozialisierung wichtig, am besten direkt beginnend, wenn der Hund ins Haus kommt. Man sollte von Beginn an eine feste Rangordnung haben und von dieser auch niemals abweichen. Vorrausgesetzt man lässt sich genügend Zeit damit, kann man durchaus auch mit einem Welpen bereits erste Gehorsamkeitsübungen trainieren. Auch hier gilt: Übertriebene Härte ist unangebracht und kontraproduktiv! Es sollte eher eine starke Vertrauensbasis und konsequentes Handeln herrschen.
Bis dahin läuft meist alles problemlos und man könnte fast meinen, das bleibe so. Doch mit Einsetzen der Pubertät ändern sich Kangals. Ausnahmslos!
Die Erziehung an sich beginnt bereits bei der Mutterhündin, da sie ihren Welpen in der Prägephase schon ihre eigene Sicht der Dinge vermittelt. Wenn allerdings schon die Mutterhündin übermässig ängstlich, unsicher oder misstrauisch ist, wird das mit Sicherheit auch auf die Welpen abfärben. Daher ist es von großer Wichtigkeit, dass man sich auch das Umfeld der Mutter genauer ansieht, wenn man sich Kangalwelpen zulegt. Die Hündin selbst muss Selbstvertrauen haben und selbstbewusst wirken, jedoch ohne jegliche Aggressivität. Sie muss den Menschen in ihrer Umgebung ruhig und vertrauensvoll gegenübertreten. Wenn das gegeben ist, können sich die Welpen auch in ihrem zweiten Lebensabschnitt, der Sozialisierungsphase, dementsprechend entwickeln.
Kangalwelpen sind immer unglaublich süß und verspielt. Sie lernen schnell dazu und sind allem und jedem freundlich zugewandt. In dieser Phase sind kleine Dominanzansätze noch gut in den Griff zu bekommen. Dabei sollte man eher auf viel Lob für erwünschtes Verhalten denn auf Strafe für unerwünschtes Verhalten setzen, weil das im Endeffekt mehr bringt. Als Strafe sehr wirksam sein kann aber zum Beispiel ein sofortiges Ignorieren oder eine abrupte Unterbrechung des Spiels - allerdings nur, wenn danach gleich wieder für richtiges Verhalten gelobt wird.
Allgemein gilt in der Erziehung bei Kangals, dass sie eher langsam und gründlich ablaufen sollte, als hastig und auf Druck. Dadurch bekommt man einen Hund, der sich ideal in die Familienstrukturen einfügt. Dafür ist eine gute und frühe Sozialisierung wichtig, am besten direkt beginnend, wenn der Hund ins Haus kommt. Man sollte von Beginn an eine feste Rangordnung haben und von dieser auch niemals abweichen. Vorrausgesetzt man lässt sich genügend Zeit damit, kann man durchaus auch mit einem Welpen bereits erste Gehorsamkeitsübungen trainieren. Auch hier gilt: Übertriebene Härte ist unangebracht und kontraproduktiv! Es sollte eher eine starke Vertrauensbasis und konsequentes Handeln herrschen.
Bis dahin läuft meist alles problemlos und man könnte fast meinen, das bleibe so. Doch mit Einsetzen der Pubertät ändern sich Kangals. Ausnahmslos!
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