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Unser Kangal Award

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Wird an geprüfte, wertvolle und informative Kangalseiten verliehen.

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Zählt seit September 2010.
Literaturtip: Herdenschutzhunde - von Thomas Achim Schoke.
Dieses Buch jedoch ist das absolute Standardwerk zum Thema und gehört in jedes Regal eines Hirtenhundbesitzers.

Hier gehts zur Beschreibung und Rezension
Dein Hund ist entlaufen oder wird vermisst? Du musst deinen Kangal abgeben und suchst ein neues Zuhause für ihn? Oder du kennst einen Kangal, der in einem Tierheim auf Vermittlung wartet? Kangalworld hilft! Mehr Informationen hier: Kangals suchen eine Zuhause
Posts mit dem Label Herdenschutzhund werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
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PostHeaderIcon Kangal Rüde tollt im Schnee und legt sich auf die Schnauze ;)

Mal wieder ein kleines Video, sehr süß gemacht, von einem glücklichen Kangal beim Rumtoben :)

Wie finden eure Kangals den Schnee? Haben sie da auch so viel Spaß beim Spielen und Rumtoben? Meiner liebt es Schneebälle in der Luft zu "fangen" und wird immer ganz kirre, wenn der Schnee dann durch die Gegend fliegt. ;)


 

PostHeaderIcon Zuhause für traumatisiertes Riesenbaby gesucht

Während der Feiertage erreichte mich der Notruf einer jungen Frau, die dringend ein neues Zuhause für den Herdenschutzhundmix Diego sucht. Diego hat eine sehr problematische Vorgeschichte und benötigt daher in jedem Fall neue Besitzer mit Herdenschutzhunderfahrung. Ein schweres Zugunglück seines bisherigen Herrchens zwang ihn zum Umziehen, woraufhin er mehrmals „umgesiedelt“ wurde und nun mangels Alternativen in der 1-Zimmer-Wohnung der Schwester seines Herrchen untergebracht wurde. Dies ist auf Dauer sowohl für Hund als auch für Besitzerin ein untragbarer Zustand, daher wird so schnell wie möglich ein neues Herrchen für Diego benötigt, der ihm den nötigen Platz und die nötige Aufmerksamkeit nach dem Trauma schenken kann.

Über Diego
Der 2,5 Jahre alte, nicht kastrierte Herdenschutzhund-Mix wurde in Spanien geboren und hatte von Beginn an stetigen Kontakt zu Menschen und anderen Tieren. Der Umgang mit Pferden, Kühen, Schweinen und anderen Hündinnen stellte bisher kein Problem dar, lediglich bei Rüden ist etwas Vorsicht geboten. Diego ist sehr kontaktfreudig, was ihm bekannte Personen angeht, und liebt ausgiebige Spaziergänge und Fahrradtouren, allerdings ist er HSH-typisch sehr reserviert Fremden gegenüber und zeigt starken Beschützerinstinkt.

Vorgeschichte
Diegos Herrchen liegt seit einem schweren Zugunfall im Koma und kann sich daher nicht mehr um ihn kümmern. Diego fand man schwer traumatisiert direkt bei seinem verunglückten Herrchen. Die Situation mit der ganzen Aufregung drumherum hat ihn sehr unsicher gemacht, was nur verständlich ist – kein Herrchen mehr da, viele fremde Männer und lautes Sirenengeheule. Nachdem er von der Feuerwehr aufgegriffen und im Garten abgesetzt wurde, reiste die Schwester seines Herrchens aus Hannover nach Nürnberg an und brachte ihn dort vorerst in einem „Hundeferiencamp“ unter. Da die „fachkundigen Hundebetreuer“ leider nicht fähig waren, Diegos Individualdistanz zu wahren und entgegen jeglicher Abmachung eine läufige Hündin in seine Nähe ließen, eskalierte die Situation und Diego schnappte zweimal nach einer Betreuerin (ist allerdings absolut Diego-untypisch und folgte nur aus der Bedrängungssituation heraus – er ist also NICHT aggressiv!)

Nach diesem Eklat wurde Diego im Tierheim untergebracht und wurde aufgrund des erneuten Orts- und Bezugspersonwechsels noch unsicherer. In der Folge knurrte er oftmals, wenn sich jemand seinem Zwinger näherte, weshalb die Tierheimbesitzer ihn am liebsten direkt eingeschläfert hätten. Schließlich nahm sein jetziges Frauchen ihn in ihre eigene Obhut, seitdem zeigt er keinerlei Auffälligkeiten mehr. Allerdings darf sein derzeitiger Aufenthaltsort in der kleinen Wohnung kein Dauerzustand sein, weshalb ganz dringend neue Besitzer gesucht werden.

Was Diego benötigt
Nachdem er seiner kompletten Lebensgrundlage beraubt und nun viele Male hin- und herverfrachtet wurde, ist er natürlich völlig mit der Situation überfordert, unsicher und desorientiert. Daher ist es zwingend notwendig, dass auch seine neuen Besitzer zunächst Distanz wahren und ihm den nötigen Freiraum geben. Was Diego nun braucht ist ein Ort zum ausruhen und verarbeiten, keinen neuen Ortwechsel mehr und stattdessen eine stabile Bindungspersönlichkeit, die ihm keinen Körperkontakt aufzwängt und diesen lediglich erwidert, wenn er von selbst gesucht wird. Es wird eine Menge Zeit und Geduld nötig sein, bis Diego sein Trauma überwunden und seine Unsicherheit abgelegt hat, daher wird UNBEDINGT Herdenschutzhund-Erfahrung vorausgesetzt.

Rassetypisch benötigt Diego in seinem neuen Zuhause außerdem ein großes Grundstück mit viel Auslauf und einer entsprechend guten Einzäunung, da er auch gerne mal streunern geht (nicht kastriert). Des weiteren wird es nicht möglich sein, dass seine neuen Besitzer Diego einfach „abholen“. Es müssten vorher auf jeden Fall einige Schnupperbesuche stattfinden, also KEIN plötzlicher Wechsel mehr, sondern ein langsamer Übergang. Auch hier benötigt Diego Zeit.

Derzeit wird er außerdem von einer Hundetrainerin geschult und hat dort regelmäßg Kontakt zu anderen Hunden. Dort zeigt er keine Auffälligkeiten und macht stetig Fortschritte in seinem Verhalten. Er zeigt sich Fremden gegenüber mit einer gesunden Skepsis, baut Beziehungen auf und lässt sich gerne zum Spielen auffordern. Gegenüber anderen Hunden jeder Art sowie Kleintieren zeigt er sich interessiert und zurückhaltend, ist aber offen für alles Neue (auch Katzen sind nun kein Problem mehr).

Er wäre Diego sehr zu wünschen, dass er ein neues, ihm angemessenes Zuhause findet. Er musste trotz vorbildlicher Reaktion seines derzeitigen Frauchens viel durchmachen und sehnt sich sehr nach Beständigkeit und einer dauerhaften Bezusgperson, zu der er ein starkes Vertrauensverhältnis aufbauen kann. Wenn Sie Diego ein neues Zuhause schenken möchten, können Sie jederzeit unter glanz.margit(at)googlemail.com Kontakt zu Margit, der derzeitigen Besitzern, aufnehmen. Sie wird Ihnen auch gerne mehr Informationen oder Bilder zukommen lassen, wenn gewünscht.

PostHeaderIcon Kangalmix Codruta wartet in Rumänien auf neues Zuhause

Der Internationale Tierschutzverein Grenzenlos e.V. sucht derzeit dringend nach einem Zuhause für die liebe Codruta. Momentan befindet sie sich noch in der Obhut einer Pflegefamilie in Rumänien, sucht aber möglichst zeitnah nach einer neuen Familie und kann jederzeit nach Deutschland kommen, wenn sich jemand für sie interessiert.

Wie man anhand der Bilder sieht, ist Codruta kein reinrassiger Kangal, sondern ein Herdenschutzhund-Mix mit hohem "Wuschelpotential". Dennoch hat sie Kangalgene in sich, das sollte dementsprechend berücksichtigt werden. Codruta ist ca. 80 Zentimeter groß und 2 Jahre alt. Im Wesen ist sie lieb und freundlich, braucht jedoch nach HSH-Art auch den nötigen Freiraum, eine gute Erziehung und eine Aufgabe, der sie sich widmen kann.

In Rumänien wurde sie bereit gechipt, geimpft und kastriert. Wer Interesse an Codruta hat sollte sich dringend unter folgender Nummer melden: 05071 - 4126 oder den Verein über seine Homepage kontaktieren. (siehe: www.itvgrenzenlos.de)

PostHeaderIcon Ausstellungen und Termine

Auf Kangal World gibt es nun auch einen Termin Kalender für Ausstellungen, Veranstaltungen, Preisverleihungen, Meetings und sonstige Treffen.

Wer einen Termin bekannt geben möchte, der mit Hirtenhunden, Herdenschutzhunden oder eben speziell mit Kangals zu tun hat... immer her damit.

Im Kommentarfeld Daten eintragen und nach Prüfung werden die Daten in den Kalender übernommen.

Hier geht es zum Kalender




PostHeaderIcon Kangal Video Dokumentation

BOZKIRIN GÜCÜ KANGAL - ein Fernsehbericht aus der Türkei. Wer die türkische Sprache nicht beherrscht sollte sich einfach von den beeindruckenden Bildern der Kangals bei ihrer Arbeit in der Türkei leiten lassen. Sehr interessanter Bericht von 48 Minuten.

PostHeaderIcon Der Rassestandart des FCI

Klassifikation FCI: Gruppe 2, Pinscher u. Schnauzer - Molossoide, Schweizer Sennenhunde und andere Rassen. Sektion 2.2 Molossoide, Berghunde: Ohne Arbeitsprüfung

In ihrem Wesen wirken die Tiere stets ausgeglichen und kühn, ohne jegliche Aggressivität. Sie sind unabhängig, äußerst intelligent und führig. Außerdem zeichnet sie ihr stolzer und vertrauenswürdiger Charakter aus. Gegenüber ihren Herren sind sie anhänglich und loyal, wobei erwachsene Hunde Fremden gegenüber allerdings eher misstrauisch sind.

Der Kangal ist ein großrahmiger, mächtiger, kräftig gebauter Hirtenhund, mit breitem und kräftigen Kopf und einem dichten Haarkleid. Trotz seiner Größe muss er schnell und ausdauernd sein. Erst dies ermöglicht es ihm, Begleiter der Herden zu sein. Erwachsene Rüden haben einen breiteren Kopf als Hündinnen.


Der Kopf hat einen großen, breiten, massiven Schädel, leicht abgerundet zwischen den Behängen, Hinterhauptbein gut ausgeprägt, doch nicht hervortretend, das Verhältnis von Oberkopf zum Vorgesichtsschädel ist ca. zwei Drittel zu ein Drittel, die Kopfhaut sollte gut anliegen, bei Aufmerksamkeit können Falten auftreten. Schwach ausgeprägter Stop.

Der Schädel ist kantig, nahezu rechteckig, gerade. Nicht sehr langer Nasenrücken, von der Wurzel bis zum Nasenspiegel kürzer als der Oberkopf vom Hinterhauptbein bis zum Stop, breite flache Stirn die halbiert wirkt durch eine leicht Furche, stark entwickelte Backenmuskulatur.

Der Nasenspiegel ist gut ausgebildet und schwarz, bei leberbraunen Exemplaren auch teilweise braun. Die Lefzen sind ebenfalls schwarz die Oberlippe liegt gut an und die seitliche Belefzung kann leicht hängend wirken. Die Unterkante der Oberlippe sollte nicht tiefer sein, als die Unterkante der Unterkiefers. Ober- und Unterkiefer sind kräftig ausgebildet, das Gebiss vollzahnig, mit einer regelmäßigen Schere. Die obere Schneidezahnreife greift ohne Zwischenraum über die untere, und die Zähne stehen senkrecht im Kiefer. Vollzahnig hat das Gebiss 42 Zähne.

Die Augen sind im Verhältnis zum Kopf eher klein und mandelförmig, von dunkler Farbe bis bernsteinfarben. Sie sollen gut eingebettet und eng anschließend sein mit schwarzen Lidrändern. Diese sind, ausser bei leberbraunen Hunden, ebenfalls schwarz. Der Augenwinkel soll zum Jochbein hin dunkel gesäumt sein.

Die Ohren sind ein V-förmiges Hängeohr mit abgerundetem Zipfel. Es wird eng anliegend und seitlich am Schädel hängend getragen und werden bei Erregung leicht angehoben. Aktive Hirtenhunde haben in der Türkei auch heute noch kupierte Ohren, außerhalb des Landes ist dies unerwünscht, bzw. verboten.

Der Hals ist stark bemuskelt, leicht gebogen und relativ kurz. Die Nackenlinie leicht gewölbt, stramm mit Halskragen, der besonders deutlich bei den Rüden zu erkennen ist und spitz zwischen den Schulterblättern ausläuft, bei sehr großen, schweren Typen etwas Wamme vorhanden.

Die Brust ist tief und mäßig breit, Brustkorb bis zu den Ellenbogengelenken reichend und zu den Flanken eine gut ansteigende untere Begrenzungslinie. Gut gewölbte Rippen, an den Seiten im unteren Drittel etwas abgeflacht, kraftvoller, muskulöser Körper, niemals Fett, mit festem, geradem und stark bemuskeltem Rücken, Widerrist leicht erhöht, Lendenpartie fest und kräftig, über den Lenden leicht gewölbt, Rumpf passend zur Beinlänge.

Die Schultern sind muskulös, das Schulterblatt winkelt sich mit einem flachen Winkel (+/-50°) in den Oberarm und steht von vorne gesehen nahezu senkrecht (+/-80°), die Vorderläufe bilden eine gerade Front, gut nebeneinander stehend mit kräftigen Knochen und einem kräftigem Vorderfußwurzelgelenk. Die Gesamtlänge des Unterarms beträgt mindesten die Hälfte der Widerristhöhe.

Die Hinterhand ist kräftig bemuskelt, und die Hinterläufe sind gut gewinkelt, das Hüftbein neigt zu einer steileren Lagerung, von hinten gesehen stehen die Pfoten senkrecht unter den Hüftgelenken und die Läufe stehen parallel zueinander, von der Seite gesehen wirkt das Kniegelenk etwas gestreckt, kurze Unterschenkel mit kräftigem Sprunggelenk und massiven Mittelfuß.

Die Pfoten sind kräftig und gut gewölbte Katzen- oder Wolfspfoten mit kurzen bis mittellangen, hellen oder schwarzen Nägeln und elastischen Ballen. Einfache oder doppelte Afterkralle erlaubt. Die Pfoten der Vorderläufe sind größer als die der Hinterläufe und sind weit auseinandergestellt. Sogenannte Wolfskrallen gibt es einfach oder doppelt, wobei nicht jeder Hund welche besitzt und sie auch kein Rassemerkmal sind. Außerem sind die ebenfalls nicht genetisch bedingt, sondern ein steinzeitliches Überbleibsel.

Die Rute hat einen breiten Rutenansatz, mittellang, bis zum Sprunggelenk reichend, in Ruhestellung hängend, bei Erregung in sich zusammengerollt über der Kruppe getragen mit möglichst buschig wirkenden Fell.

Der Gang ist ein entspannter, federnd kraftvoller Gang und bemerkenswert gleichmässig und harmonisch. Dabei ein gut getragener Kopf und Hals mit gerade Rückenlinie erwecken den Eindruck eines Jägers auf der Pirsch. Der Kangal bevorzugt langsame Bewegungen, die in hohe Geschwindigkeiten übergehen können, die Gliedmaßen sollen sich geradlinig und parallel bewegen, der Bewegungsablauf soll federnd, geschmeidig und kraftvoll erscheinen und die Rückenlinie soll auf einem Niveau verbleiben.

Das Fell ist kurz, schlicht stockhaarig mit heller oder dunkler, dichter Unterwolle, am Kopf und an den Gliedmaßen sind die Haare kürzer und fest anliegend. Jedoch können aufgrund von klimatischen Bedingungen große Differenzen in der Haarlänge der Hunde auftreten.Der Kangal ist einfarbig mit gutem Pigment, von Sandfarben über Beigefarben bis Stahlgrau, weißer Brustfleck und weiße Pfoten können auftreten, mit dunkler Maske, Brille und dunklen Behängen. Das Haarkleid tendiert außerdem im Winter zu größerer Länge.

Das Gewicht beträgt bei Rüden 49 - 64 kg, bei Hündinnen 40 - 59 kg., die Widerristhöhe bei Rüden 72 - 81 cm, bei Hündinnen 70 - 79 cm. Beim Kangal, wie bei den anderen Hirtenhunderassen auch, ist ein deutlicher geschlechtlicher Unterschied im Körperbau zu sehen.

Weiße Abzeichen sind ausschließlich an Pfoten, Brust und Kinn erlaubt. Weiße Abzeichen an den Pfoten können bis zur Mitte des Unterarms reichen. An der Brust sind weiße Abzeichen von Stern bis Blesse, die in einem schmalen Streifen unter der Brust fortgeführt werden kann, erlaubt. Blessen dieser Art sind oft mit dunklem Haar abgegrenzt. Am Kinn ist nur ein kleiner weißer Stern erlaubt. Das Rutenende ist gewöhnlich schwarz, die Mitte der Rute weist häufig einen schwarzen Fleck auf.

Disqualifizierende Fehler sind: Ein- oder beidseitiger Kryptorchismus. Bösartigkeit, merkliche Scheu oder Feigheit. scheckige, gestreifte oder vielfarbige Zeichnung. Gesamtfarbe weiß, schwarz, schokoladenbraun oder leberfarben. Leberfarbener oder schokoladenbrauner Nasenschwamm. Kupierte Ohren bei Hunden, die nicht in der Türkei gezüchtet wurden.

PostHeaderIcon Ausstellungen, Treffen und Meetings

Der Kalender für Hirten- und Herdenschutzhunde Freunde.


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Euer Kangal World Team

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