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Zählt seit September 2010.
Dieses Buch jedoch ist das absolute Standardwerk zum Thema und gehört in jedes Regal eines Hirtenhundbesitzers.
Hier gehts zur Beschreibung und Rezension
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Kangal Literaturtip des Monats
01:33 | Eingestellt von
Igelballprinzessin |
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Heute möchte ich allen unseren Lesern ein Buch aus unserem Kangal Shop ans Herz legen:
Herdenschutzhunde - von Thomas Achim Schoke
Wer sich einen Kangal oder anderen Herdenschutzhund anschaffen und sich vorher einlesen möchte, wird feststellen, dass die deutsche Literatur hier nicht wirklich viel zu bieten hat. Dieses Buch jedoch ist das absolute Standardwerk zum Thema und gehört in jedes Regal eines Hirtenhundbesitzers.
Es ist zudem nicht nur für (künftige) Hundebesitzer geeignet, sondern stellt auch für Hundeausbilder, Tierpfleger und Tierärzte eine gute Informationsquelle dar. Die Schwerpunkte sind Wesensentwicklung und Charaktereigenschaften der Hirtenhunde und es ist mit seinen 375 Seiten das ausführlichste Werk auf dem deutschen Markt.
Im ersten Teil des Buches wird auf Eigenschaften und Verhalten von Hirtenhunden eingegangen. Der zweite Teil bietet einen Überblick über die wichtigsten Hirtenhundrassen, und der dritte Teil schildert die Ausbildung und Haltung der Hirtenhunde.
Das Buch ist in fast schon wissenschaftlicher Sachlichkeit geschrieben, jedoch an jeder Stelle gut lesbar.
Ein weiteres Argument für dieses Buch, auch was speziell Kangals betrifft, ist, dass der Autor keine Überzeugungsarbeit leisten will, sich einen Kangal (oder anderen Hirtenhund) ins Haus zu holen. Er stellt Zusammenhänge und Rekationen dieser Hunde auf die Umwelt dar, bringt aber keine Argumente, warum man unbedingt einen solchen Hund besitzen sollte.
Insbesondere am Beispiel des Kangal finde ich das enorm wichtig, da viele von der Faszination und Andersartigkeit dieser Hunde gelockt werden und sich dann verführen lassen, einen zu kaufen. Nach 2 Monaten stellen sie dann fest, dass es ganz so einfach doch nicht ist mit diesen Hunden und geben Sie wieder ab, oder (noch schlimmer) setzen sie aus.
Durch gute, sachliche und objektive Bücher wie dieses können solche Spontankäufe vielleicht etwas eingedämmt werden. Daher geht meine Empfehlung ganz besonders ans diejenigen, die mit dem Gedanken spielen, sich einen Kangal anzuschaffen.
Für Menschen, die einen Kangal bereits besitzen, ist das Buch aber ebenfalls uneingeschränkt zu empfehlen, wegen seiner Ausführlichkeit und Informationsfülle.
Herdenschutzhunde - von Thomas Achim Schoke
Wer sich einen Kangal oder anderen Herdenschutzhund anschaffen und sich vorher einlesen möchte, wird feststellen, dass die deutsche Literatur hier nicht wirklich viel zu bieten hat. Dieses Buch jedoch ist das absolute Standardwerk zum Thema und gehört in jedes Regal eines Hirtenhundbesitzers.
Es ist zudem nicht nur für (künftige) Hundebesitzer geeignet, sondern stellt auch für Hundeausbilder, Tierpfleger und Tierärzte eine gute Informationsquelle dar. Die Schwerpunkte sind Wesensentwicklung und Charaktereigenschaften der Hirtenhunde und es ist mit seinen 375 Seiten das ausführlichste Werk auf dem deutschen Markt.
Im ersten Teil des Buches wird auf Eigenschaften und Verhalten von Hirtenhunden eingegangen. Der zweite Teil bietet einen Überblick über die wichtigsten Hirtenhundrassen, und der dritte Teil schildert die Ausbildung und Haltung der Hirtenhunde.
Das Buch ist in fast schon wissenschaftlicher Sachlichkeit geschrieben, jedoch an jeder Stelle gut lesbar.
Ein weiteres Argument für dieses Buch, auch was speziell Kangals betrifft, ist, dass der Autor keine Überzeugungsarbeit leisten will, sich einen Kangal (oder anderen Hirtenhund) ins Haus zu holen. Er stellt Zusammenhänge und Rekationen dieser Hunde auf die Umwelt dar, bringt aber keine Argumente, warum man unbedingt einen solchen Hund besitzen sollte.
Insbesondere am Beispiel des Kangal finde ich das enorm wichtig, da viele von der Faszination und Andersartigkeit dieser Hunde gelockt werden und sich dann verführen lassen, einen zu kaufen. Nach 2 Monaten stellen sie dann fest, dass es ganz so einfach doch nicht ist mit diesen Hunden und geben Sie wieder ab, oder (noch schlimmer) setzen sie aus.
Durch gute, sachliche und objektive Bücher wie dieses können solche Spontankäufe vielleicht etwas eingedämmt werden. Daher geht meine Empfehlung ganz besonders ans diejenigen, die mit dem Gedanken spielen, sich einen Kangal anzuschaffen.
Für Menschen, die einen Kangal bereits besitzen, ist das Buch aber ebenfalls uneingeschränkt zu empfehlen, wegen seiner Ausführlichkeit und Informationsfülle.
Kangals - instinktive Beschützer
10:12 | Eingestellt von
Igelballprinzessin |
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Kangals sind von Natur aus Beschützer. Sie wissen instinktiv, dass sie Hirtenhunde sind und werden sich auch von diesem Gefühl leiten lassen. Daher brauchen die auch keinerlei extra Training, um eine Herde bewachen zu können.
Sie beschützen ihre Halter mit allem, was sie haben, und zögern auch nicht, in einem Kampf ihr Leben auf's Spiel zu setzen. Kangals sind die einzige existierende Rasse, die ohne spezielles Trainig für ihren Halter in den Tod gehen würde. Schon ein bedrohlicher Tonfall im Gespräch mit seinem Herrn versetzt einen Kangal in Alarmbereitschaft und lässt ihn aufhorchen. Wird der Halter tatsächlich körperlich angegriffen, greift ein Kangal ein - ohne Befehl.
Zusätzliches Trainig ist nur dann nötig, wenn der Hund auf ein bestimmtes Kommando angreifen oder aufhören soll, oder wenn er jemand anderen als seine Halter beschützen soll.
Profihundetrainer sind hier vergebens, da "echte" Befehle für einen Kangal nur von seinem Besitzer kommen. Daher sollte ein guter Trainer den Halter unterrichten und ihm die Anweisungen geben.
Sie beschützen ihre Halter mit allem, was sie haben, und zögern auch nicht, in einem Kampf ihr Leben auf's Spiel zu setzen. Kangals sind die einzige existierende Rasse, die ohne spezielles Trainig für ihren Halter in den Tod gehen würde. Schon ein bedrohlicher Tonfall im Gespräch mit seinem Herrn versetzt einen Kangal in Alarmbereitschaft und lässt ihn aufhorchen. Wird der Halter tatsächlich körperlich angegriffen, greift ein Kangal ein - ohne Befehl.
Zusätzliches Trainig ist nur dann nötig, wenn der Hund auf ein bestimmtes Kommando angreifen oder aufhören soll, oder wenn er jemand anderen als seine Halter beschützen soll.
Profihundetrainer sind hier vergebens, da "echte" Befehle für einen Kangal nur von seinem Besitzer kommen. Daher sollte ein guter Trainer den Halter unterrichten und ihm die Anweisungen geben.
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Verhalten
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Das Bellverhalten von Kangals
22:36 | Eingestellt von
Igelballprinzessin |
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Bei Kangals kann man im wesentlichen zwischen drei "Bellarten" unterscheiden.
Sie geben ein gleichmäßiges, abgehacktes Bellen von sich um zu zeigen, dass in der äußeren Bewachzone etwas aufgetaucht ist. Wobei sie aber den Eindringling in dieser Entfernung noch nicht als gefährlich einstufen, ihn aber trotzdem im Auge behalten.
Ein sehr dominantes Bellen, welches das erste stark an Schnelligkeit und Lautstärke übertrifft, ertönt, wenn der Hund auf dem Feld etwas erspäht oder sich etwas nähert, das eine Gefahr bedeuten könnte und erhöhte Aufmerksamkeit verlangt. In diesem Fall lenkt auch die Herde ihre Aufmerksamkeit auf den Hund um auf seinen Befehl zu warten, wenn er sie veranlasst, sich an einen bestimmten Ort zu bewegen, den er selbst als sicher beurteilt.
Ein dominantes, drohendes Knurren mit gefletschten Zähnen deutet auf etwas hin, das sehr gefährlich ist und unbedingt aufgehalten werden muss. Hier droht absolut akute Gefahr.
Sie geben ein gleichmäßiges, abgehacktes Bellen von sich um zu zeigen, dass in der äußeren Bewachzone etwas aufgetaucht ist. Wobei sie aber den Eindringling in dieser Entfernung noch nicht als gefährlich einstufen, ihn aber trotzdem im Auge behalten.
Ein sehr dominantes Bellen, welches das erste stark an Schnelligkeit und Lautstärke übertrifft, ertönt, wenn der Hund auf dem Feld etwas erspäht oder sich etwas nähert, das eine Gefahr bedeuten könnte und erhöhte Aufmerksamkeit verlangt. In diesem Fall lenkt auch die Herde ihre Aufmerksamkeit auf den Hund um auf seinen Befehl zu warten, wenn er sie veranlasst, sich an einen bestimmten Ort zu bewegen, den er selbst als sicher beurteilt.
Ein dominantes, drohendes Knurren mit gefletschten Zähnen deutet auf etwas hin, das sehr gefährlich ist und unbedingt aufgehalten werden muss. Hier droht absolut akute Gefahr.
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Video: Kangal Welpe verbellt Leithammel
18:00 | Eingestellt von
Anonym |
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Früh übt sich, wer ein ganz Grosser werden will...
Das gilt auch für Hirtenhunde... der Kangal Welpe lässt sich zumindest nichts gefallen.
Schon garnicht von einem Schaf, das er ja mal schützen soll!
Das gilt auch für Hirtenhunde... der Kangal Welpe lässt sich zumindest nichts gefallen.
Schon garnicht von einem Schaf, das er ja mal schützen soll!
Video: Kangal Welpen Futter Knäul
18:00 | Eingestellt von
Anonym |
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So sieht es aus, wenn sich 6 kleine Kangal Fellknäule um einen Leckerbissen streiten.
Es entsteht ein Kangal Welpen Stern, der in jeder Richtung zieht !
Es entsteht ein Kangal Welpen Stern, der in jeder Richtung zieht !
Das Beuteverhalten anatolischer Herdenschutzhunde
16:12 | Eingestellt von
Igelballprinzessin |
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Da Kangals Herdenschutzhunde und keine Angreifer sind ist stets darauf zu achten, dass ihr Jagttrieb so gering wie möglich ausgeprägt ist. Um die Herde angemessen zu bewachen ist es von höchster Wichtigkeit, kein Beuteverhalten an den Tag zu legen. In den Genen werden wohl sicherlich Veranlagungen für Jagtverhalten auch bei Kangals vorhanden sein, jedoch kann man durch gezielte Zuchtauswahl dieselbige stark verdecken und dafür sorgen, dass die Reizschwelle zu einem derartigen Verhalten so hoch angelegt ist, dass solche Eigenschaften erst gar nicht zum Vorschein kommen. Schon bei der Erziehung der Welpen ist darauf zu achten, dass solches Verhalten nicht von der Mutter erlernt wird.
In der Türkei werden Hunde mit solch fehlgeleiteten Jagteigenschaften nicht selten ausgestossen, bisweilen sogar getötet. Manchmal sogar von fremden Hirten, wenn der Hund seine Herde in Unruhe versetzte. Und genau das darf nämlich nicht passieren.
Herdenschutzhunde müssen sich inmitten der Herde befinden und frei bewegen können, ohne diese zu beunruhigen, was durch jegliches Jagtverhalten hervorgerufen werden könnte. Bei den meisten Hütehunden zum Beispiel wird verlangt, dass sie die Herde einkreisen und zusammentreiben. Durch das Anstarren und das Einkreisen werden die Tiere allerdings beunruhigt. Dies darf ein Herdenschutzhund nicht. Er muss unter den Schafen leben können, ohne für Unruhe zu sorgen oder gar die Tiere zu bedrohen.
Die Reizschwelle des Selbstschutzes (der bei allen Hunden mehr oder weniger stark ausgeprägt ist) ist wiederum eine andere Sache. Bei Kangals sollte sie in einem natürlichen Maße erhalten bleiben. In der Türkei wird sie teils von Züchtern durch gezielte Auslese nach unten verschoben, um ein reaktionsschnelleres Verteidigungsverhalten hervorzurufen. Dabei ist es aber von hoher Priorität darauf zu achten, dass diese Eigenschaft eine natürliche Ausgewogenheit behält. Dass das Verhältnis zwischen Selbstschutz und der nötigen Aggressivität, gepaart mit der hohen Eigenständigkeit der Kangals, keine extremen Maße annimmt. Unter deutschen Verhältnissen wäre eher darauf zu achten, die Reizschwelle weiter oben anzusiedeln.
Es ist nicht immer ganz leicht, die gesunde und angemessene Höhe der Reizschwelle zu definieren. Ist sie zu hoch angesetzt ist es möglich, dass der Hund an Verteidigungsbereitschaft verliert. Setzt man sie allerdings zu niedrig an, führt das zu einer schnelleren Aggressivität und der Hund kann womöglich zur Gefahr für die Herde oder gar die Umwelt werden. Somit wäre keinerlei Sozialverträglichkeit mehr gegeben und jeder Hirte würde sich von seinem Hund trennen, da er an beiden erwähnten Fehlverhalten keinerlei Interesse hätte und sehr auf die Ausgewogenheit zwischen der sozialen Verträglichkeit und die Bereitschaft zur Aggressivität bedacht ist.
Dabei ist es unverantwortlich, dass viele Züchter heute nicht mehr genügend auf dieses gesunde Maß der Reizschwelle für den Selbstschutz achten und teils sogar ein Absenken dieser Schwelle angetrebt wird. Bei den meisten Hunderassen sind Jagdtendenzen zwar vorhanden, jedoch ist eine Neigung zum Angreifen oder gar Töten unerwünscht, also eine Beisshemmung wird stets vorausgesetzt.
Bei Wachhunden wiederum verhält sich das mit den Jagdtendenzen anders, und zu jenen zählt ebenso der anatolische Hirtenhund. Deren Motivation ist nicht die Beute, sondern der Schutz. Daher sollte die Neigung zum Selbstschutz ebenso entwickelt sein, wie die Neigung zum Angreifen, was dem Halter ein enormes Maß an Verantwortung zukommen lässt.
In der Türkei werden Hunde mit solch fehlgeleiteten Jagteigenschaften nicht selten ausgestossen, bisweilen sogar getötet. Manchmal sogar von fremden Hirten, wenn der Hund seine Herde in Unruhe versetzte. Und genau das darf nämlich nicht passieren.
Herdenschutzhunde müssen sich inmitten der Herde befinden und frei bewegen können, ohne diese zu beunruhigen, was durch jegliches Jagtverhalten hervorgerufen werden könnte. Bei den meisten Hütehunden zum Beispiel wird verlangt, dass sie die Herde einkreisen und zusammentreiben. Durch das Anstarren und das Einkreisen werden die Tiere allerdings beunruhigt. Dies darf ein Herdenschutzhund nicht. Er muss unter den Schafen leben können, ohne für Unruhe zu sorgen oder gar die Tiere zu bedrohen.
Die Reizschwelle des Selbstschutzes (der bei allen Hunden mehr oder weniger stark ausgeprägt ist) ist wiederum eine andere Sache. Bei Kangals sollte sie in einem natürlichen Maße erhalten bleiben. In der Türkei wird sie teils von Züchtern durch gezielte Auslese nach unten verschoben, um ein reaktionsschnelleres Verteidigungsverhalten hervorzurufen. Dabei ist es aber von hoher Priorität darauf zu achten, dass diese Eigenschaft eine natürliche Ausgewogenheit behält. Dass das Verhältnis zwischen Selbstschutz und der nötigen Aggressivität, gepaart mit der hohen Eigenständigkeit der Kangals, keine extremen Maße annimmt. Unter deutschen Verhältnissen wäre eher darauf zu achten, die Reizschwelle weiter oben anzusiedeln.
Es ist nicht immer ganz leicht, die gesunde und angemessene Höhe der Reizschwelle zu definieren. Ist sie zu hoch angesetzt ist es möglich, dass der Hund an Verteidigungsbereitschaft verliert. Setzt man sie allerdings zu niedrig an, führt das zu einer schnelleren Aggressivität und der Hund kann womöglich zur Gefahr für die Herde oder gar die Umwelt werden. Somit wäre keinerlei Sozialverträglichkeit mehr gegeben und jeder Hirte würde sich von seinem Hund trennen, da er an beiden erwähnten Fehlverhalten keinerlei Interesse hätte und sehr auf die Ausgewogenheit zwischen der sozialen Verträglichkeit und die Bereitschaft zur Aggressivität bedacht ist.
Dabei ist es unverantwortlich, dass viele Züchter heute nicht mehr genügend auf dieses gesunde Maß der Reizschwelle für den Selbstschutz achten und teils sogar ein Absenken dieser Schwelle angetrebt wird. Bei den meisten Hunderassen sind Jagdtendenzen zwar vorhanden, jedoch ist eine Neigung zum Angreifen oder gar Töten unerwünscht, also eine Beisshemmung wird stets vorausgesetzt.
Bei Wachhunden wiederum verhält sich das mit den Jagdtendenzen anders, und zu jenen zählt ebenso der anatolische Hirtenhund. Deren Motivation ist nicht die Beute, sondern der Schutz. Daher sollte die Neigung zum Selbstschutz ebenso entwickelt sein, wie die Neigung zum Angreifen, was dem Halter ein enormes Maß an Verantwortung zukommen lässt.
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Kangal Video Dokumentation
17:40 | Eingestellt von
Anonym |
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BOZKIRIN GÜCÜ KANGAL - ein Fernsehbericht aus der Türkei. Wer die türkische Sprache nicht beherrscht sollte sich einfach von den beeindruckenden Bildern der Kangals bei ihrer Arbeit in der Türkei leiten lassen. Sehr interessanter Bericht von 48 Minuten.
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Verhalten gegenüber anderen
18:14 | Eingestellt von
Igelballprinzessin |
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Jeder hat sein eigenes Revier und bewacht die Grenzen gut, so dass ihm kein anderer Hund in die Quere kommen kann. Sie zeigen viel territoriales Gebaren und Anspruch auf Individualdistanz.Außerdem zeigen sie meist starkes Markierverhalten. In ihrem kompletten Sozialverhalten sind sie sehr instinktsicher, jedoch kommt es, entgegen weitläufiger Gerüchte, eher selten zu Kampfhandlungen mit Wölfen oder anderen Raubtieren. Da der Kangal eher Verteidiger denn Angreifer ist, begnügt er sich meist damit seine Gegner in die Flucht zu schlagen und belässt es dabei. Dies ist allein schon wegen der erbärmlichen Lebensumstände notwendig und ökonomisch sinnvoll, da jeder unnötige Kraft- und Körpereinsatz Verschwendung von Energie bedeutet.
Der Kangal ist in seinem Wesen ruhig und ausgeglichen, verfällt nie in unüberlegte Aktionen, ist aber auch stolz und selbstsicher. Wenn es um das Beschützen ihm angetrauter Menschen oder Besitztümer geht ist er absolut zuverlässig und tut dies auch ohne jegliche Aggressivität. Anderen Tieren gegenüber verhält er sich vorsichtig, sogar zärtlich, während er an Artgenossen jedoch langsam herangeführt werden sollte.Gut sozialisiert ist aber selbst das kein Problem.
An Fremde muss er jedoch vorsichtig herangeführt werden, da er instinktiv misstrauisch ist und sollte langsam an Besucher herangeführt werden. Ob er dann zu ihnen Kontakt hat wird er selbst entscheiden. Zunächst verhält er sich neutral und beobachtet sie aufmerksam, wird aber Vertraulichkeiten von Fremden eher nicht akzeptieren. Um es nochmals zu wiederholen: Kangals sind keine Angreifer - sondern Verteidiger! Daher wirken sie oft etwas reserviert Fremden gegenüber, während die in der Familie treu und anhänglich sind und hier eine enorme Bindungsfähigkeit besitzen. Daher ist in unseren Breitengraden ein gut sozialisierter Kangal ein überaus angenehmes Familienmitglied, der alles zur Familie gehörende beschützt. Trotzdem sollte man ihn mit Kindern nicht ohne Aufsicht alleine lassen.
Um die Zuneigung, die er erfährt anzunehmen, braucht ein Kangal sehr lange, da er trotz allem ein sehr sensibler Hund ist. Er geniesst zwar die Aufmerksamkeiten, zieht sich aber relativ schnell wieder zurück und geht seiner Lieblingsbeschäftigung nach: dem Wachdienst.
Im Leben eines Kangals gibt es nichts Überflüssiges. Man meint er spare seine ganze Energie für den einen Tag auf, an dem er seine Familie und ihren Besitz verteidigen muss, wenn es sein muss unter Einsatz seines Lebens.
Der Kangal ist in seinem Wesen ruhig und ausgeglichen, verfällt nie in unüberlegte Aktionen, ist aber auch stolz und selbstsicher. Wenn es um das Beschützen ihm angetrauter Menschen oder Besitztümer geht ist er absolut zuverlässig und tut dies auch ohne jegliche Aggressivität. Anderen Tieren gegenüber verhält er sich vorsichtig, sogar zärtlich, während er an Artgenossen jedoch langsam herangeführt werden sollte.Gut sozialisiert ist aber selbst das kein Problem.
An Fremde muss er jedoch vorsichtig herangeführt werden, da er instinktiv misstrauisch ist und sollte langsam an Besucher herangeführt werden. Ob er dann zu ihnen Kontakt hat wird er selbst entscheiden. Zunächst verhält er sich neutral und beobachtet sie aufmerksam, wird aber Vertraulichkeiten von Fremden eher nicht akzeptieren. Um es nochmals zu wiederholen: Kangals sind keine Angreifer - sondern Verteidiger! Daher wirken sie oft etwas reserviert Fremden gegenüber, während die in der Familie treu und anhänglich sind und hier eine enorme Bindungsfähigkeit besitzen. Daher ist in unseren Breitengraden ein gut sozialisierter Kangal ein überaus angenehmes Familienmitglied, der alles zur Familie gehörende beschützt. Trotzdem sollte man ihn mit Kindern nicht ohne Aufsicht alleine lassen.
Um die Zuneigung, die er erfährt anzunehmen, braucht ein Kangal sehr lange, da er trotz allem ein sehr sensibler Hund ist. Er geniesst zwar die Aufmerksamkeiten, zieht sich aber relativ schnell wieder zurück und geht seiner Lieblingsbeschäftigung nach: dem Wachdienst.
Im Leben eines Kangals gibt es nichts Überflüssiges. Man meint er spare seine ganze Energie für den einen Tag auf, an dem er seine Familie und ihren Besitz verteidigen muss, wenn es sein muss unter Einsatz seines Lebens.
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Das Wesen der Kangals
18:08 | Eingestellt von
Igelballprinzessin |
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Kangals standen und stehen bisher auf mehreren Listen sogenannter "gefährlicher Hunde". Beschäftigt man sich mit den Charaktereigenschaften der Hunde sieht man jedoch ein, dass dies falsch ist.
Kangals sind Herdenschutzhunde und zeichnen sich daher durch ein temperamentvolles, wachsames und mit ausgeprägtem Territorialverhalten versehenes Wesen aus. Sie sind perfekt in der Lage, Angriffe auf Schaf- und Ziegenherden abzuwehren und die Angreifer zu stellen, da sie über ausreichend Kraft, Mut und Ausdauer verfügen.
Da die Rasse, wie bereits mehrfach erwähnt, sehr ursprünglich geblieben ist, hat sie während ihrer Entwicklung kaum menschliche Zuneigung und Beachtung erfahren. Da sie in der Türkei meist selbstständig arbeiten müssen und kaum Anweisungen der Hirten bekommen liegt es bereits in ihrer Natur unter minimaler Anleitung Eigeninitiative zu entwickeln. Sie werden nicht nur achtlos behandelt, sondern werden in ihrer Heimat auch ausschließlich als Arbeitstiere genutzt und erhalten keinerlei Ausbildung. Praktisch äußert sich das für den Hundehalter darin, dass ein Kangal niemals Kadavergehorsam zeigen wird und nicht immer sofort das erste Kommando befolgt.
Die Lebensumstände und die Anforderungen, die sie an die Hunde gestellt haben, haben über viele Jahre hinweg eine Rasse entstehen lassen, zu deren Haupteigenschaften Härte, Selbstständigkeit und Mut gehören. Außerdem sind sie intelligent und anpassungsfähig. In Anatolien haben die Kangals weder Zwinger noch Zäune. Sollte sich ein Hund übermässig aggressiv gegenüber Menschen oder Nutztieren verhalten, wird er nicht toleriert und oft getötet. Jedoch haben die meisten Exemplare eine sehr hohe Reizschwelle, da erst diese sie zu ihrer Arbeit befähigt und sie Jahrhunderte hat überleben lassen.
Kangals verfügen über hervorragende Sinnesleistungen, auch im visuellen Bereich. Besonders in der Dunkelheit zeigt sich eine enorm gesteigerte Wachsamkeit. Kennzeichnend sind außerdem eine sonore Stimme und Bellfreudigkeit, hohes Anpassungsvermögen, aber auch Widerstandsbereitschaft.
Mit etwa zweieinhalb Jahren ist der Kangal ausgewachsen, seine volle Reife erreicht er allerdings erst mit ca. vier Jahren, braucht also verhältnismäßig viel Reife- und Entwicklungszeit. Auch danach ist er immer noch ein sehr sensibler Hund. Die Beschützerinstinkte sind nicht von Anfang an so stark, sondern entwickeln sich erst nach und nach. Viele Halter sind erstaunt und erschrocken, wenn sich das Wesen ihrer Hunde plötzlich mit ca. eineinhalb Jahren drastisch verändert.
Ein Kangal ist in unserer reizüberfluteten Welt immer auch ein Ruhepol. Wer ein Leben mit einem Kangal führt wird ein Stück alter Geschichte erleben und einen Hund voller archaischer Urkraft, der immer noch jene Eigenschaften besitzt, die seine Vorfahren so auszeichneten.
Kangals sind Herdenschutzhunde und zeichnen sich daher durch ein temperamentvolles, wachsames und mit ausgeprägtem Territorialverhalten versehenes Wesen aus. Sie sind perfekt in der Lage, Angriffe auf Schaf- und Ziegenherden abzuwehren und die Angreifer zu stellen, da sie über ausreichend Kraft, Mut und Ausdauer verfügen.
Da die Rasse, wie bereits mehrfach erwähnt, sehr ursprünglich geblieben ist, hat sie während ihrer Entwicklung kaum menschliche Zuneigung und Beachtung erfahren. Da sie in der Türkei meist selbstständig arbeiten müssen und kaum Anweisungen der Hirten bekommen liegt es bereits in ihrer Natur unter minimaler Anleitung Eigeninitiative zu entwickeln. Sie werden nicht nur achtlos behandelt, sondern werden in ihrer Heimat auch ausschließlich als Arbeitstiere genutzt und erhalten keinerlei Ausbildung. Praktisch äußert sich das für den Hundehalter darin, dass ein Kangal niemals Kadavergehorsam zeigen wird und nicht immer sofort das erste Kommando befolgt.
Die Lebensumstände und die Anforderungen, die sie an die Hunde gestellt haben, haben über viele Jahre hinweg eine Rasse entstehen lassen, zu deren Haupteigenschaften Härte, Selbstständigkeit und Mut gehören. Außerdem sind sie intelligent und anpassungsfähig. In Anatolien haben die Kangals weder Zwinger noch Zäune. Sollte sich ein Hund übermässig aggressiv gegenüber Menschen oder Nutztieren verhalten, wird er nicht toleriert und oft getötet. Jedoch haben die meisten Exemplare eine sehr hohe Reizschwelle, da erst diese sie zu ihrer Arbeit befähigt und sie Jahrhunderte hat überleben lassen.
Kangals verfügen über hervorragende Sinnesleistungen, auch im visuellen Bereich. Besonders in der Dunkelheit zeigt sich eine enorm gesteigerte Wachsamkeit. Kennzeichnend sind außerdem eine sonore Stimme und Bellfreudigkeit, hohes Anpassungsvermögen, aber auch Widerstandsbereitschaft.
Mit etwa zweieinhalb Jahren ist der Kangal ausgewachsen, seine volle Reife erreicht er allerdings erst mit ca. vier Jahren, braucht also verhältnismäßig viel Reife- und Entwicklungszeit. Auch danach ist er immer noch ein sehr sensibler Hund. Die Beschützerinstinkte sind nicht von Anfang an so stark, sondern entwickeln sich erst nach und nach. Viele Halter sind erstaunt und erschrocken, wenn sich das Wesen ihrer Hunde plötzlich mit ca. eineinhalb Jahren drastisch verändert.
Ein Kangal ist in unserer reizüberfluteten Welt immer auch ein Ruhepol. Wer ein Leben mit einem Kangal führt wird ein Stück alter Geschichte erleben und einen Hund voller archaischer Urkraft, der immer noch jene Eigenschaften besitzt, die seine Vorfahren so auszeichneten.
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(2)
zunehmen
(1)
Zwingerhaltung
(1)