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Kurzer Hinweis: da es in letzter Zeit vermehrt zu beleidigenden, inhaltslosen und anonymen Kommentaren kommt, werden wir anonyme Kommentare ab jetzt nicht mehr freigeben. Kritik üben ist in Ordnung - aber wer dabei nicht mal zu seiner eigenen Identität stehen kann ist mehr als armselig und wird ab heute hier keine Beachtung mehr finden.
Literaturtip: Herdenschutzhunde - von Thomas Achim Schoke - Hier gehts zur Beschreibung und Rezension
Eine ganze Fußballmannschaft Kangals
16:03 | Eingestellt von
Igelballprinzessin |
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Jeder von uns weiß, dass Kangal Welpen niedlich und süß sind. Und fast jeder wünscht sich insgeheim so einen kleinen Fratz. Für Kristina Peez aus Obermarsberg ist dieser Wunsch in Erfüllung gegangen - das besondere: gleich elfmal!
Ihr Kangalweibchen Senay ist zum ersten Mal Hundemama geworden und hat ihrem Frauchen gleich elf Kangalwelpen geschenkt. Die Geburt hatte sich von nachts um 1:30 Uhr bis zum nächsten Vormittag um 10:30 Uhr gezogen - Respekt Senay! Glücklicherweise ist alles vorbildlich verlaufen und die Kleinen sind alle gesund und putzmunter. Die frisch gebackene Kangal Mutti konnte sogar alle ihre Schützlinge selbst säugen!
Wobei "die Kleinen" von der Beschreibung nicht wirklich passend klingt - die vier Rüden und sieben Weibchen bringen mittlerweile nach 8 Wochen schon jeweils 10 Kilogramm auf die Waage. Kein Wunder, Mama Senay hat ein Gewicht von 50 Kilogramm bei einer Schulterhöhe von 74 Zentimetern, was für Kangals durchaus keine Seltenheit ist.
Man kann sich nun vorstellen, dass es nicht leicht ist, elf solcher Brocken dauerhaft artgerecht unterzubringen. Die ersten zwei Wochen waren problemlos im Wohnzimmer möglich, dann aber musste die Kangal Familie umziehen in ein 25 Quadratmeter großes Hundehaus mit 1000 Quadratmetern Auslauffläche. Doch lange werden sie hier nicht mehr beisammen sein, da die meisten Kangals schon vorbestellt sind und bald neue Herrchen bekommen. Für die Welpen geht es nach Hamburg, München, Prag und für einen sogar nach Afrika, wo er Ziegen- und Kuhherden bewachen lernen wird.
Drei der elf jungen Kangal Hunde sind noch zu haben. Wer Interesse hat, sollte sich beeilen und im Hundeforum zwischen Obermarsberg und Giershagen vorbeischauen und nach Kristina Peez Ausschau halten.
Bild- und Infoquelle: www.derwesten.de
Ihr Kangalweibchen Senay ist zum ersten Mal Hundemama geworden und hat ihrem Frauchen gleich elf Kangalwelpen geschenkt. Die Geburt hatte sich von nachts um 1:30 Uhr bis zum nächsten Vormittag um 10:30 Uhr gezogen - Respekt Senay! Glücklicherweise ist alles vorbildlich verlaufen und die Kleinen sind alle gesund und putzmunter. Die frisch gebackene Kangal Mutti konnte sogar alle ihre Schützlinge selbst säugen!
Wobei "die Kleinen" von der Beschreibung nicht wirklich passend klingt - die vier Rüden und sieben Weibchen bringen mittlerweile nach 8 Wochen schon jeweils 10 Kilogramm auf die Waage. Kein Wunder, Mama Senay hat ein Gewicht von 50 Kilogramm bei einer Schulterhöhe von 74 Zentimetern, was für Kangals durchaus keine Seltenheit ist.
Man kann sich nun vorstellen, dass es nicht leicht ist, elf solcher Brocken dauerhaft artgerecht unterzubringen. Die ersten zwei Wochen waren problemlos im Wohnzimmer möglich, dann aber musste die Kangal Familie umziehen in ein 25 Quadratmeter großes Hundehaus mit 1000 Quadratmetern Auslauffläche. Doch lange werden sie hier nicht mehr beisammen sein, da die meisten Kangals schon vorbestellt sind und bald neue Herrchen bekommen. Für die Welpen geht es nach Hamburg, München, Prag und für einen sogar nach Afrika, wo er Ziegen- und Kuhherden bewachen lernen wird.
Drei der elf jungen Kangal Hunde sind noch zu haben. Wer Interesse hat, sollte sich beeilen und im Hundeforum zwischen Obermarsberg und Giershagen vorbeischauen und nach Kristina Peez Ausschau halten.
Bild- und Infoquelle: www.derwesten.de
Gegen Rassenwahn - auch bei Kangals
12:00 | Eingestellt von
Igelballprinzessin |
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Vor wenigen Tagen fand in Bremen wieder eine Rassehundeausstellung des VDH statt. Zeitlich sehr passend hat die PETA eine neue Aktion gestartet, die sich gegen Rassenwahn bei Hunden richtet. Über Sinn und Unsinn der PETA lässt sich streiten. Ich betone auch ausdrücklich, dass ich hiermit weder diese Organisation generell befürworte, noch Schuldzuweisungen aussprechen möchte. Doch hinter dieser Aktion steckt eine wahre, wichtige Botschaft, die (von PETA völlig unabhängig) unbedingt erwähnenswert ist.
Das Plakat zur Aktion ist reichlich provokativ - mag sein, dass PETA sich hier in den Augen von manchen zu weit aus dem Fenster lehnt. Doch indem es an Deutschlands dunkelstes Kapitel erinnert, spricht es nur das an, worum es der gesamten Zuchtlobby geht: Den perfekten Hund zu erschaffen und davon möglichst viel Nachschub besorgen. Dies ist nicht auf bestimmte Hunde beschränkt - auch vor Kangals schreckt der Rassenwahn nicht zurück. Währenddessen sitzen tausende Vierbeiner in deutschen Tierheimen und können den Gitterstäben ihr Leid klagen, weil sie einem bestimmten Schönheitswahn der Züchter nicht entsprochen haben. Für viele von Ihnen ist die Suche nach Freiheit und einem neuen Zuhause vergeblich.
Worin liegt der Sinn in der Zucht? Prinzipiell einmal liegt der Sinn darin, bestimmte vorteilhafte Eigenschaften einer Tierart zu erhalten bzw. weiterzuentwickeln. An sich kein verantwortungsloses Unterfangen, das ist schliesslich der Sinn von Evolution - jedoch hat das nichts mehr mit den heutigen Ambitionen der Zuchtindustrie zu tun. Oft werden Hunde in Tierheimen abgegeben, ausgesetzt oder sogar grausam getötet, weil z.B. ihr Fell nicht die gewünschte Farbnuance besitzt (mit der man beim Verkauf nicht so viel Geld verdienen kann). Was hat das mit Zucht zu tun?
Zumal etliche Rassen heute unter den von uns angezüchteten Gesundheitsproblemen zu leiden haben. Außer dem Paradebeispiel der Möpse sind da zum Beispiel die Schäferhunde, für die Hüftdysplasien zum echten Problem geworden sind. Dobermänner und Doggen haben mit Herzproblemen zu kämpfen und Golden Retriever und Labrador leiden viel zu oft unter Arthritis. Kann das der Sinn von Zucht sein?
Kurzer Vergleich: Wer findet seine Knie hübsch? Wohl kaum jemand. Dann lasst uns doch unsere Kniegelenke wegzüchten. Dann können wir zwar nicht mehr laufen, aber wenigstens sind wir dieses hässliche Körperteil los.
Ich denke, meine Botschaft hier ist eindeutig. Wer sich entschieden hat und bereit dafür ist, einen Kangal aufzunehmen, sollte sich an nahegelegene Tierheime wenden - ja, auch zahlreiche Kangals warten dort leider - statt den Züchter zu "bemühen". Alles ist ein Produkt von Angebot und Nachfrage - wenn weniger zum Züchter gehen würden, würden diese nicht mehr in Akkordarbeit Nachschub "produzieren" und etliche Hündinnen könnten einem Leben als Zuchtmaschine entgehen.
[Bildquelle]
Das Plakat zur Aktion ist reichlich provokativ - mag sein, dass PETA sich hier in den Augen von manchen zu weit aus dem Fenster lehnt. Doch indem es an Deutschlands dunkelstes Kapitel erinnert, spricht es nur das an, worum es der gesamten Zuchtlobby geht: Den perfekten Hund zu erschaffen und davon möglichst viel Nachschub besorgen. Dies ist nicht auf bestimmte Hunde beschränkt - auch vor Kangals schreckt der Rassenwahn nicht zurück. Währenddessen sitzen tausende Vierbeiner in deutschen Tierheimen und können den Gitterstäben ihr Leid klagen, weil sie einem bestimmten Schönheitswahn der Züchter nicht entsprochen haben. Für viele von Ihnen ist die Suche nach Freiheit und einem neuen Zuhause vergeblich.
Worin liegt der Sinn in der Zucht? Prinzipiell einmal liegt der Sinn darin, bestimmte vorteilhafte Eigenschaften einer Tierart zu erhalten bzw. weiterzuentwickeln. An sich kein verantwortungsloses Unterfangen, das ist schliesslich der Sinn von Evolution - jedoch hat das nichts mehr mit den heutigen Ambitionen der Zuchtindustrie zu tun. Oft werden Hunde in Tierheimen abgegeben, ausgesetzt oder sogar grausam getötet, weil z.B. ihr Fell nicht die gewünschte Farbnuance besitzt (mit der man beim Verkauf nicht so viel Geld verdienen kann). Was hat das mit Zucht zu tun?
Zumal etliche Rassen heute unter den von uns angezüchteten Gesundheitsproblemen zu leiden haben. Außer dem Paradebeispiel der Möpse sind da zum Beispiel die Schäferhunde, für die Hüftdysplasien zum echten Problem geworden sind. Dobermänner und Doggen haben mit Herzproblemen zu kämpfen und Golden Retriever und Labrador leiden viel zu oft unter Arthritis. Kann das der Sinn von Zucht sein?
Kurzer Vergleich: Wer findet seine Knie hübsch? Wohl kaum jemand. Dann lasst uns doch unsere Kniegelenke wegzüchten. Dann können wir zwar nicht mehr laufen, aber wenigstens sind wir dieses hässliche Körperteil los.
Ich denke, meine Botschaft hier ist eindeutig. Wer sich entschieden hat und bereit dafür ist, einen Kangal aufzunehmen, sollte sich an nahegelegene Tierheime wenden - ja, auch zahlreiche Kangals warten dort leider - statt den Züchter zu "bemühen". Alles ist ein Produkt von Angebot und Nachfrage - wenn weniger zum Züchter gehen würden, würden diese nicht mehr in Akkordarbeit Nachschub "produzieren" und etliche Hündinnen könnten einem Leben als Zuchtmaschine entgehen.
[Bildquelle]
Kangals sind halt doch die Größten ;)
15:48 | Eingestellt von
Igelballprinzessin |
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Hier ein Beispiel dafür, dass Kangal Hunde wirklich sehr, SEHR groß werden können ;) Dessen sollte man sich im Klaren sein, wenn man sich einen Kangal Welpen anschafft.
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