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Zählt seit September 2010.
Dieses Buch jedoch ist das absolute Standardwerk zum Thema und gehört in jedes Regal eines Hirtenhundbesitzers.
Hier gehts zur Beschreibung und Rezension
Dein Hund ist entlaufen oder wird vermisst? Du musst deinen Kangal abgeben und suchst ein neues Zuhause für ihn? Oder du kennst einen Kangal, der in einem Tierheim auf Vermittlung wartet? Kangalworld hilft! Mehr Informationen hier: Kangals suchen eine Zuhause
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Gründe für ausbleibende Trainigserfolge
14:50 | Eingestellt von
Igelballprinzessin |
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Manch einer, der versucht hat einen Kangal nach seinen Wünschen zu formen, musste enttäuscht ein Scheitern hinnehmen. Wenn die gewünschten Trainigserfolge ausbleiben sind viele geneigt, die Schuld der Rasse in die Schuhe zu schieben und ihnen niedrige Intelligenz zuzuschreiben. Dies ist nicht nur falsch und irreführend, sondern auch unfair der Rasse gegenüber! Ein erfolgloses Trainig ist nämlich in den allermeisten Fälle einem unfähigen Trainer zuzuschreiben.
In der Türkei sind viele Hunde, die für das Militär ausgebildet werden, verwirrt und bringen ebenfalls nicht die gewünschten Trainigserfolge. Dazu muss man wissen, dass die Orte, an denen in der Türkei die Soldaten stationiert sind, ständig wechseln. Da die Hunde immer nur einem Herren gehorchen, gleichzeitig aber einem ständigen Wechsel ausgesetzt sind, sind sie in ihrem Verhalten häufig desorientiert.
Die meisten ausbleibenden Erfolge sind auf die Unfähigkeit des Trainers, auf mangelnde Kommunikation mit dem Hund oder auf eine ungünstige Tageszeit des Trainigs zurückzuführen. Kangals sind Nachttiere und ihre Aufnahmefähigkeit erreicht im Dunkeln erst ihren Höhepunkt. Wenn die Trainingseinheiten demnach tagsüber stattfinden, ist es quasi normal, dass die Erfolge ausbleiben.
Außerdem lieben Kangals kaltes Wetter. Ihre Agilität kann an heissen Sommertagen auf ein Minimum schrumpfen, sich erst gegen Abend entwickeln und schliesslich nachts ihren Höhepunkt erreichen. Daher ist es wahrscheinlich, dass Kangals sich während der Mittagszeit eher störrisch und sturköpfig verhalten, was aber keineswegs auf eine niedrige Intelligenz schliessen lässt!
In der Türkei sind viele Hunde, die für das Militär ausgebildet werden, verwirrt und bringen ebenfalls nicht die gewünschten Trainigserfolge. Dazu muss man wissen, dass die Orte, an denen in der Türkei die Soldaten stationiert sind, ständig wechseln. Da die Hunde immer nur einem Herren gehorchen, gleichzeitig aber einem ständigen Wechsel ausgesetzt sind, sind sie in ihrem Verhalten häufig desorientiert.
Die meisten ausbleibenden Erfolge sind auf die Unfähigkeit des Trainers, auf mangelnde Kommunikation mit dem Hund oder auf eine ungünstige Tageszeit des Trainigs zurückzuführen. Kangals sind Nachttiere und ihre Aufnahmefähigkeit erreicht im Dunkeln erst ihren Höhepunkt. Wenn die Trainingseinheiten demnach tagsüber stattfinden, ist es quasi normal, dass die Erfolge ausbleiben.
Außerdem lieben Kangals kaltes Wetter. Ihre Agilität kann an heissen Sommertagen auf ein Minimum schrumpfen, sich erst gegen Abend entwickeln und schliesslich nachts ihren Höhepunkt erreichen. Daher ist es wahrscheinlich, dass Kangals sich während der Mittagszeit eher störrisch und sturköpfig verhalten, was aber keineswegs auf eine niedrige Intelligenz schliessen lässt!
Kangals - instinktive Beschützer
10:12 | Eingestellt von
Igelballprinzessin |
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Kangals sind von Natur aus Beschützer. Sie wissen instinktiv, dass sie Hirtenhunde sind und werden sich auch von diesem Gefühl leiten lassen. Daher brauchen die auch keinerlei extra Training, um eine Herde bewachen zu können.
Sie beschützen ihre Halter mit allem, was sie haben, und zögern auch nicht, in einem Kampf ihr Leben auf's Spiel zu setzen. Kangals sind die einzige existierende Rasse, die ohne spezielles Trainig für ihren Halter in den Tod gehen würde. Schon ein bedrohlicher Tonfall im Gespräch mit seinem Herrn versetzt einen Kangal in Alarmbereitschaft und lässt ihn aufhorchen. Wird der Halter tatsächlich körperlich angegriffen, greift ein Kangal ein - ohne Befehl.
Zusätzliches Trainig ist nur dann nötig, wenn der Hund auf ein bestimmtes Kommando angreifen oder aufhören soll, oder wenn er jemand anderen als seine Halter beschützen soll.
Profihundetrainer sind hier vergebens, da "echte" Befehle für einen Kangal nur von seinem Besitzer kommen. Daher sollte ein guter Trainer den Halter unterrichten und ihm die Anweisungen geben.
Sie beschützen ihre Halter mit allem, was sie haben, und zögern auch nicht, in einem Kampf ihr Leben auf's Spiel zu setzen. Kangals sind die einzige existierende Rasse, die ohne spezielles Trainig für ihren Halter in den Tod gehen würde. Schon ein bedrohlicher Tonfall im Gespräch mit seinem Herrn versetzt einen Kangal in Alarmbereitschaft und lässt ihn aufhorchen. Wird der Halter tatsächlich körperlich angegriffen, greift ein Kangal ein - ohne Befehl.
Zusätzliches Trainig ist nur dann nötig, wenn der Hund auf ein bestimmtes Kommando angreifen oder aufhören soll, oder wenn er jemand anderen als seine Halter beschützen soll.
Profihundetrainer sind hier vergebens, da "echte" Befehle für einen Kangal nur von seinem Besitzer kommen. Daher sollte ein guter Trainer den Halter unterrichten und ihm die Anweisungen geben.
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Die kontroverse Ausbildung zum Herdenschutzhund
12:00 | Eingestellt von
Igelballprinzessin |
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Um die Hunde als Schützer und Wächter auszubilden, werden im wesentlichen zwei Methoden benutzt, die unterschiedlicher in ihrer Anwendung nicht sein könnten.
Die einen behaupten, man solle die Hunde als Welpen mit der Herde hinausschicken und ihnen sämtliche menschliche Aufmerksamkeit entziehen, so dass sie sich ganz der Herde widmen und sie als alleinige Begleiter gewohnt sind. Andere wiederum setzen darauf, die Hunde gerade in dieser jungen Phase ganz intensiv zu sozialisieren, so dass sie friedliche Wesen im Kreis der Herde und nicht gefährliche Erwachsene und Kinder in der Nähe akzeptieren.
Ich persönlich bevorzuge die zweite Variante. Die erste ist wohl für solche Tiere gedacht, die mit den Schafen ihre Tage auf Weiden verbringen, die sehr abgelegen und weit entfernt sind, und daher nur ca. einmal die Woche Kontakt zu Menschen haben (sofern es, wie oft der Fall ist, automatisierte Futterstellen gibt). Das mag sinnvoll erscheinen, aber doch denke ich wirft es Probleme auf. Ich frage mich zum Beispiel, wie diese Hunde sich verhalten, wenn die Herde während des Winters und beim Scheren von der Weide geholt wird?
Daher bevorzuge ich es, wenn ein Welpe von Anfang an gut sozialisiert wird. Dadurch wird er lernen bei der Herde zu bleiben, wenn er regelmässig mitgenommen wird, und gleichzeitig geliebt, gefüttert und unterhalten zu werden, woraufhin er sich auch freundlich gegenüber Menschen verhalten wird.
Die einen behaupten, man solle die Hunde als Welpen mit der Herde hinausschicken und ihnen sämtliche menschliche Aufmerksamkeit entziehen, so dass sie sich ganz der Herde widmen und sie als alleinige Begleiter gewohnt sind. Andere wiederum setzen darauf, die Hunde gerade in dieser jungen Phase ganz intensiv zu sozialisieren, so dass sie friedliche Wesen im Kreis der Herde und nicht gefährliche Erwachsene und Kinder in der Nähe akzeptieren.
Ich persönlich bevorzuge die zweite Variante. Die erste ist wohl für solche Tiere gedacht, die mit den Schafen ihre Tage auf Weiden verbringen, die sehr abgelegen und weit entfernt sind, und daher nur ca. einmal die Woche Kontakt zu Menschen haben (sofern es, wie oft der Fall ist, automatisierte Futterstellen gibt). Das mag sinnvoll erscheinen, aber doch denke ich wirft es Probleme auf. Ich frage mich zum Beispiel, wie diese Hunde sich verhalten, wenn die Herde während des Winters und beim Scheren von der Weide geholt wird?
Daher bevorzuge ich es, wenn ein Welpe von Anfang an gut sozialisiert wird. Dadurch wird er lernen bei der Herde zu bleiben, wenn er regelmässig mitgenommen wird, und gleichzeitig geliebt, gefüttert und unterhalten zu werden, woraufhin er sich auch freundlich gegenüber Menschen verhalten wird.
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