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Dieses Buch jedoch ist das absolute Standardwerk zum Thema und gehört in jedes Regal eines Hirtenhundbesitzers.
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Dein Hund ist entlaufen oder wird vermisst? Du musst deinen Kangal abgeben und suchst ein neues Zuhause für ihn? Oder du kennst einen Kangal, der in einem Tierheim auf Vermittlung wartet? Kangalworld hilft! Mehr Informationen hier: Kangals suchen eine Zuhause
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Neues Zuhause für Einzelgängerin Molly gesucht
19:59 | Eingestellt von
Igelballprinzessin |
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In der "Redaktion" von Kangal World geht es derzeit etwas turbulenter zu, daher entschuldige ich mich hier erstmal ganz deutlich für die Inaktivität und teilweise Vernachlässigung - manchmal geht das eigene Leben leider vor.
Nichtsdestoweniger freut es mich, dass sich nach wie vor Hundehalter bei mir melden, die sich, ihrer Verantwortung bewusst, in sehr engagierter Weise bemühen, ein neues Zuhause für ihren Kangal zu finden, wenn sie ihn denn, auch welchen Gründen auch immer, abgeben müssen.
Gerade erst ereilt mich wieder einmal ein Kangal Notfall. In diesem Fall ist es die 4-jährige Kangalhündin Molly (siehe Bild), für die ein neues, etwas größeres Plätzchen gefunden werden soll. Der Grund ist, wie so häufig, dass sich unvorhergesehenermaßen die Lebensumstände des Besitzers geändert haben, und er ihr nun weder die Zeit noch den Raum geben kann, die sie als Kangal nunmal erfordert. Tierheim wäre in diesem Fall die letzte Option, daher hier der dringende Aufruf an alle, die sich vorstellen können, einen Kangal aufzunehmen, oder den Kontakt zu Dritten herstellen können.
Noch ein paar Punkte zu Molly selbst: Kleines Problemchem ist ihr Einzelgängertum. Im Wesen ist sie zwar sehr lieb und aufgeschlossen - dies allerdings nur Menschen gegenüber. Andere Tiere sind eher problematisch, daher wäre ein Zuhause, in dem sie als Tier die "Einzelherrschaft" übernehmen darf, ideal. Des weiteren ist sie sehr intelligent und gelehrig und beherrrscht bereits alle gängigen Kommandos.
Ihr jetziges Zuhause ist noch in Treuchtlingen (91757). Wer Molly ein neues Zuhause schenken mag oder weitere Fragen hat, kann den Kontakt entweder über mich suchen, oder sich direkt bei Halter Sebastian melden, wahlweise per Mail (treuter83@hotmail.de) oder Telefon : 015221974779.
Nichtsdestoweniger freut es mich, dass sich nach wie vor Hundehalter bei mir melden, die sich, ihrer Verantwortung bewusst, in sehr engagierter Weise bemühen, ein neues Zuhause für ihren Kangal zu finden, wenn sie ihn denn, auch welchen Gründen auch immer, abgeben müssen.
Gerade erst ereilt mich wieder einmal ein Kangal Notfall. In diesem Fall ist es die 4-jährige Kangalhündin Molly (siehe Bild), für die ein neues, etwas größeres Plätzchen gefunden werden soll. Der Grund ist, wie so häufig, dass sich unvorhergesehenermaßen die Lebensumstände des Besitzers geändert haben, und er ihr nun weder die Zeit noch den Raum geben kann, die sie als Kangal nunmal erfordert. Tierheim wäre in diesem Fall die letzte Option, daher hier der dringende Aufruf an alle, die sich vorstellen können, einen Kangal aufzunehmen, oder den Kontakt zu Dritten herstellen können.
Noch ein paar Punkte zu Molly selbst: Kleines Problemchem ist ihr Einzelgängertum. Im Wesen ist sie zwar sehr lieb und aufgeschlossen - dies allerdings nur Menschen gegenüber. Andere Tiere sind eher problematisch, daher wäre ein Zuhause, in dem sie als Tier die "Einzelherrschaft" übernehmen darf, ideal. Des weiteren ist sie sehr intelligent und gelehrig und beherrrscht bereits alle gängigen Kommandos.
Ihr jetziges Zuhause ist noch in Treuchtlingen (91757). Wer Molly ein neues Zuhause schenken mag oder weitere Fragen hat, kann den Kontakt entweder über mich suchen, oder sich direkt bei Halter Sebastian melden, wahlweise per Mail (treuter83@hotmail.de) oder Telefon : 015221974779.
Zuhause für traumatisiertes Riesenbaby gesucht
16:59 | Eingestellt von
Igelballprinzessin |
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Während der Feiertage erreichte mich der Notruf einer jungen Frau, die dringend ein neues Zuhause für den Herdenschutzhundmix Diego sucht. Diego hat eine sehr problematische Vorgeschichte und benötigt daher in jedem Fall neue Besitzer mit Herdenschutzhunderfahrung. Ein schweres Zugunglück seines bisherigen Herrchens zwang ihn zum Umziehen, woraufhin er mehrmals „umgesiedelt“ wurde und nun mangels Alternativen in der 1-Zimmer-Wohnung der Schwester seines Herrchen untergebracht wurde. Dies ist auf Dauer sowohl für Hund als auch für Besitzerin ein untragbarer Zustand, daher wird so schnell wie möglich ein neues Herrchen für Diego benötigt, der ihm den nötigen Platz und die nötige Aufmerksamkeit nach dem Trauma schenken kann.
Über Diego
Der 2,5 Jahre alte, nicht kastrierte Herdenschutzhund-Mix wurde in Spanien geboren und hatte von Beginn an stetigen Kontakt zu Menschen und anderen Tieren. Der Umgang mit Pferden, Kühen, Schweinen und anderen Hündinnen stellte bisher kein Problem dar, lediglich bei Rüden ist etwas Vorsicht geboten. Diego ist sehr kontaktfreudig, was ihm bekannte Personen angeht, und liebt ausgiebige Spaziergänge und Fahrradtouren, allerdings ist er HSH-typisch sehr reserviert Fremden gegenüber und zeigt starken Beschützerinstinkt.
Vorgeschichte
Diegos Herrchen liegt seit einem schweren Zugunfall im Koma und kann sich daher nicht mehr um ihn kümmern. Diego fand man schwer traumatisiert direkt bei seinem verunglückten Herrchen. Die Situation mit der ganzen Aufregung drumherum hat ihn sehr unsicher gemacht, was nur verständlich ist – kein Herrchen mehr da, viele fremde Männer und lautes Sirenengeheule. Nachdem er von der Feuerwehr aufgegriffen und im Garten abgesetzt wurde, reiste die Schwester seines Herrchens aus Hannover nach Nürnberg an und brachte ihn dort vorerst in einem „Hundeferiencamp“ unter. Da die „fachkundigen Hundebetreuer“ leider nicht fähig waren, Diegos Individualdistanz zu wahren und entgegen jeglicher Abmachung eine läufige Hündin in seine Nähe ließen, eskalierte die Situation und Diego schnappte zweimal nach einer Betreuerin (ist allerdings absolut Diego-untypisch und folgte nur aus der Bedrängungssituation heraus – er ist also NICHT aggressiv!)
Nach diesem Eklat wurde Diego im Tierheim untergebracht und wurde aufgrund des erneuten Orts- und Bezugspersonwechsels noch unsicherer. In der Folge knurrte er oftmals, wenn sich jemand seinem Zwinger näherte, weshalb die Tierheimbesitzer ihn am liebsten direkt eingeschläfert hätten. Schließlich nahm sein jetziges Frauchen ihn in ihre eigene Obhut, seitdem zeigt er keinerlei Auffälligkeiten mehr. Allerdings darf sein derzeitiger Aufenthaltsort in der kleinen Wohnung kein Dauerzustand sein, weshalb ganz dringend neue Besitzer gesucht werden.
Was Diego benötigt
Nachdem er seiner kompletten Lebensgrundlage beraubt und nun viele Male hin- und herverfrachtet wurde, ist er natürlich völlig mit der Situation überfordert, unsicher und desorientiert. Daher ist es zwingend notwendig, dass auch seine neuen Besitzer zunächst Distanz wahren und ihm den nötigen Freiraum geben. Was Diego nun braucht ist ein Ort zum ausruhen und verarbeiten, keinen neuen Ortwechsel mehr und stattdessen eine stabile Bindungspersönlichkeit, die ihm keinen Körperkontakt aufzwängt und diesen lediglich erwidert, wenn er von selbst gesucht wird. Es wird eine Menge Zeit und Geduld nötig sein, bis Diego sein Trauma überwunden und seine Unsicherheit abgelegt hat, daher wird UNBEDINGT Herdenschutzhund-Erfahrung vorausgesetzt.
Rassetypisch benötigt Diego in seinem neuen Zuhause außerdem ein großes Grundstück mit viel Auslauf und einer entsprechend guten Einzäunung, da er auch gerne mal streunern geht (nicht kastriert). Des weiteren wird es nicht möglich sein, dass seine neuen Besitzer Diego einfach „abholen“. Es müssten vorher auf jeden Fall einige Schnupperbesuche stattfinden, also KEIN plötzlicher Wechsel mehr, sondern ein langsamer Übergang. Auch hier benötigt Diego Zeit.
Derzeit wird er außerdem von einer Hundetrainerin geschult und hat dort regelmäßg Kontakt zu anderen Hunden. Dort zeigt er keine Auffälligkeiten und macht stetig Fortschritte in seinem Verhalten. Er zeigt sich Fremden gegenüber mit einer gesunden Skepsis, baut Beziehungen auf und lässt sich gerne zum Spielen auffordern. Gegenüber anderen Hunden jeder Art sowie Kleintieren zeigt er sich interessiert und zurückhaltend, ist aber offen für alles Neue (auch Katzen sind nun kein Problem mehr).
Er wäre Diego sehr zu wünschen, dass er ein neues, ihm angemessenes Zuhause findet. Er musste trotz vorbildlicher Reaktion seines derzeitigen Frauchens viel durchmachen und sehnt sich sehr nach Beständigkeit und einer dauerhaften Bezusgperson, zu der er ein starkes Vertrauensverhältnis aufbauen kann. Wenn Sie Diego ein neues Zuhause schenken möchten, können Sie jederzeit unter glanz.margit(at)googlemail.com Kontakt zu Margit, der derzeitigen Besitzern, aufnehmen. Sie wird Ihnen auch gerne mehr Informationen oder Bilder zukommen lassen, wenn gewünscht.
Über Diego
Der 2,5 Jahre alte, nicht kastrierte Herdenschutzhund-Mix wurde in Spanien geboren und hatte von Beginn an stetigen Kontakt zu Menschen und anderen Tieren. Der Umgang mit Pferden, Kühen, Schweinen und anderen Hündinnen stellte bisher kein Problem dar, lediglich bei Rüden ist etwas Vorsicht geboten. Diego ist sehr kontaktfreudig, was ihm bekannte Personen angeht, und liebt ausgiebige Spaziergänge und Fahrradtouren, allerdings ist er HSH-typisch sehr reserviert Fremden gegenüber und zeigt starken Beschützerinstinkt.
Vorgeschichte
Diegos Herrchen liegt seit einem schweren Zugunfall im Koma und kann sich daher nicht mehr um ihn kümmern. Diego fand man schwer traumatisiert direkt bei seinem verunglückten Herrchen. Die Situation mit der ganzen Aufregung drumherum hat ihn sehr unsicher gemacht, was nur verständlich ist – kein Herrchen mehr da, viele fremde Männer und lautes Sirenengeheule. Nachdem er von der Feuerwehr aufgegriffen und im Garten abgesetzt wurde, reiste die Schwester seines Herrchens aus Hannover nach Nürnberg an und brachte ihn dort vorerst in einem „Hundeferiencamp“ unter. Da die „fachkundigen Hundebetreuer“ leider nicht fähig waren, Diegos Individualdistanz zu wahren und entgegen jeglicher Abmachung eine läufige Hündin in seine Nähe ließen, eskalierte die Situation und Diego schnappte zweimal nach einer Betreuerin (ist allerdings absolut Diego-untypisch und folgte nur aus der Bedrängungssituation heraus – er ist also NICHT aggressiv!)
Nach diesem Eklat wurde Diego im Tierheim untergebracht und wurde aufgrund des erneuten Orts- und Bezugspersonwechsels noch unsicherer. In der Folge knurrte er oftmals, wenn sich jemand seinem Zwinger näherte, weshalb die Tierheimbesitzer ihn am liebsten direkt eingeschläfert hätten. Schließlich nahm sein jetziges Frauchen ihn in ihre eigene Obhut, seitdem zeigt er keinerlei Auffälligkeiten mehr. Allerdings darf sein derzeitiger Aufenthaltsort in der kleinen Wohnung kein Dauerzustand sein, weshalb ganz dringend neue Besitzer gesucht werden.
Was Diego benötigt
Nachdem er seiner kompletten Lebensgrundlage beraubt und nun viele Male hin- und herverfrachtet wurde, ist er natürlich völlig mit der Situation überfordert, unsicher und desorientiert. Daher ist es zwingend notwendig, dass auch seine neuen Besitzer zunächst Distanz wahren und ihm den nötigen Freiraum geben. Was Diego nun braucht ist ein Ort zum ausruhen und verarbeiten, keinen neuen Ortwechsel mehr und stattdessen eine stabile Bindungspersönlichkeit, die ihm keinen Körperkontakt aufzwängt und diesen lediglich erwidert, wenn er von selbst gesucht wird. Es wird eine Menge Zeit und Geduld nötig sein, bis Diego sein Trauma überwunden und seine Unsicherheit abgelegt hat, daher wird UNBEDINGT Herdenschutzhund-Erfahrung vorausgesetzt.
Rassetypisch benötigt Diego in seinem neuen Zuhause außerdem ein großes Grundstück mit viel Auslauf und einer entsprechend guten Einzäunung, da er auch gerne mal streunern geht (nicht kastriert). Des weiteren wird es nicht möglich sein, dass seine neuen Besitzer Diego einfach „abholen“. Es müssten vorher auf jeden Fall einige Schnupperbesuche stattfinden, also KEIN plötzlicher Wechsel mehr, sondern ein langsamer Übergang. Auch hier benötigt Diego Zeit.
Derzeit wird er außerdem von einer Hundetrainerin geschult und hat dort regelmäßg Kontakt zu anderen Hunden. Dort zeigt er keine Auffälligkeiten und macht stetig Fortschritte in seinem Verhalten. Er zeigt sich Fremden gegenüber mit einer gesunden Skepsis, baut Beziehungen auf und lässt sich gerne zum Spielen auffordern. Gegenüber anderen Hunden jeder Art sowie Kleintieren zeigt er sich interessiert und zurückhaltend, ist aber offen für alles Neue (auch Katzen sind nun kein Problem mehr).
Er wäre Diego sehr zu wünschen, dass er ein neues, ihm angemessenes Zuhause findet. Er musste trotz vorbildlicher Reaktion seines derzeitigen Frauchens viel durchmachen und sehnt sich sehr nach Beständigkeit und einer dauerhaften Bezusgperson, zu der er ein starkes Vertrauensverhältnis aufbauen kann. Wenn Sie Diego ein neues Zuhause schenken möchten, können Sie jederzeit unter glanz.margit(at)googlemail.com Kontakt zu Margit, der derzeitigen Besitzern, aufnehmen. Sie wird Ihnen auch gerne mehr Informationen oder Bilder zukommen lassen, wenn gewünscht.
Kangal sucht Zuhause (oder: Wenn Tiere "nicht mehr gefallen")
00:25 | Eingestellt von
Igelballprinzessin |
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Mich ereilte jüngst ein ganz besondere Hilferuf aus dem Tierheim in Andernach (liegt zwischen Bonn und Koblenz). Dort sitzt seit langer Zeit Pascha, ein Kangalmix, der dringend ein neues zu Hause sucht. Er ist allerdings ein ganz besonderer Fall, dem ich auch gerne einen persönlichen Kommentar widmen möchte.
Zunächst ein paar Infos zu Pascha: Das große Kerlchen ist männlich, kastriert, mit einer SH von 80 cm. Kangaltypisch bindet er sich sehr stark an seine Bezugspersonen und liebt sie über alles. Ebenfalls kangaltypisch benötigt er am besten ein Haus mit eingezäuntem Garten und viel Platz zum Bewachen - er hält sich sehr gerne draussen auf und verteidigt natürlich auch sein Revier. Es dürfte also selbstverständlich sein, dass Pascha nur in die Hände von erfahreren Hunde - oder am besten Kangalbesitzern abgegeben wird.
Und nun zur Geschichte, die mich ebenso traurig wie wütend macht. Das Schicksal hat es mit Pascha nicht wirklich gut gemeint und ihn Opfer eines Autounfalles werden lassen. Zu diesem Zeitpunkt wohnte er noch bei seiner "Familie" (obwohl ich mich sträube, dieses Wort hier zu benutzen). Der Unfall blieb leider nicht ganz folgenfrei und endete damit, dass man Pascha eines seiner Vorderbeine amputieren musste.
Nun wurde kurzerhand beschlossen, dass ein dreibeiniger Kangal nur noch 3/4 brauchbar ist und er wurde ins Tierheim abgeschoben. Ich frage mich immer wieder, weshalb solche Menschen sich einen Hund anschaffen - und dann auch noch einen Kangal. Wer würde auf die Idee kommen, sein Kind nach einem Unfall zur Adoption freizugeben? Auch wenn der Hund womöglich nicht versteht, weshalb er abgegeben wurde - er ist schlau genug zu spüren, dass man ihn gerade dann im Stich gelassen hat, als er hilfebedürftiger denn je war. Und das tut auch Hunden weh.
Daher der Aufruf an alle Interessierten aus dem Raum Bonn - Koblenz: Wer kann und will sich des "Dreibeins" annehmen und ihm ein neues zu Hause geben? Interessenten können sich direkt im Tierheim in Andernach unter dieser Nummer melden: 02632 / 44343 (und am besten mit Frau Nohner verbinden lassen).
Und um am Ende noch mit ein paar Vorurteilen aufzuräumen: Dreibeinige Tiere sind nicht so kompliziert zu halten, wie viele meinen. Die meisten kommen in der Tat mit der Zeit ganz gut zurecht und brauchen wenig bis keine Unterstützung und können genauso laufen/rennen/toben wie ihre vierbeinigen Kollegen - sieht halt nur nicht ganz so graziös aus, aber einem Hundefreund sollte das egal sein.
Hier noch ein paar Bilder vom Sorgenkind:
Zunächst ein paar Infos zu Pascha: Das große Kerlchen ist männlich, kastriert, mit einer SH von 80 cm. Kangaltypisch bindet er sich sehr stark an seine Bezugspersonen und liebt sie über alles. Ebenfalls kangaltypisch benötigt er am besten ein Haus mit eingezäuntem Garten und viel Platz zum Bewachen - er hält sich sehr gerne draussen auf und verteidigt natürlich auch sein Revier. Es dürfte also selbstverständlich sein, dass Pascha nur in die Hände von erfahreren Hunde - oder am besten Kangalbesitzern abgegeben wird.
Und nun zur Geschichte, die mich ebenso traurig wie wütend macht. Das Schicksal hat es mit Pascha nicht wirklich gut gemeint und ihn Opfer eines Autounfalles werden lassen. Zu diesem Zeitpunkt wohnte er noch bei seiner "Familie" (obwohl ich mich sträube, dieses Wort hier zu benutzen). Der Unfall blieb leider nicht ganz folgenfrei und endete damit, dass man Pascha eines seiner Vorderbeine amputieren musste.
Nun wurde kurzerhand beschlossen, dass ein dreibeiniger Kangal nur noch 3/4 brauchbar ist und er wurde ins Tierheim abgeschoben. Ich frage mich immer wieder, weshalb solche Menschen sich einen Hund anschaffen - und dann auch noch einen Kangal. Wer würde auf die Idee kommen, sein Kind nach einem Unfall zur Adoption freizugeben? Auch wenn der Hund womöglich nicht versteht, weshalb er abgegeben wurde - er ist schlau genug zu spüren, dass man ihn gerade dann im Stich gelassen hat, als er hilfebedürftiger denn je war. Und das tut auch Hunden weh.
Daher der Aufruf an alle Interessierten aus dem Raum Bonn - Koblenz: Wer kann und will sich des "Dreibeins" annehmen und ihm ein neues zu Hause geben? Interessenten können sich direkt im Tierheim in Andernach unter dieser Nummer melden: 02632 / 44343 (und am besten mit Frau Nohner verbinden lassen).
Und um am Ende noch mit ein paar Vorurteilen aufzuräumen: Dreibeinige Tiere sind nicht so kompliziert zu halten, wie viele meinen. Die meisten kommen in der Tat mit der Zeit ganz gut zurecht und brauchen wenig bis keine Unterstützung und können genauso laufen/rennen/toben wie ihre vierbeinigen Kollegen - sieht halt nur nicht ganz so graziös aus, aber einem Hundefreund sollte das egal sein.
Hier noch ein paar Bilder vom Sorgenkind:
Notfall - Kangal Rüde Tolkin
13:55 | Eingestellt von
Igelballprinzessin |
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Kurzfristig haben wir noch einen Kandidaten in die Wahl zum Kangal des Jahres mit aufgenommen, dessen Geschichte uns sehr berührt. Es handelt sich um Tolkin - einen 2 Jahre alten Kangal Rüden, dem es so ergeht wie vielen anderen seiner Rasse. Es wurde im Juli in ein französisches Tierheim gebracht, da der damalige Halter mit einem Kangal überfordert war. Dabei ist Tolkin ein sehr sanfter Riese, der sich bisher von allen seelenruhig anfassen, streicheln und auch anleinen liess.Alles in allem ist Tolkin eher ängstlich, freut sich aber über jede Art von Zuwendung. Fremden gegenüber ist er weder aggressiv noch misstrauisch. Da er seine Pubertät noch vor sich hat, braucht er Menschen, die ihn zu einem souveränen Hunde erziehen und ihm eine Wach-Aufgabe bieten können - am besten ein hohes und ausbruchssicher eingezäuntes Grundstück sowie bell-tolerante Nachbarn und ausgedehnte Spaziergänge.
Schliesslich wurde Tolkin krank und konnte im Tierheim nicht behandelt werden (wollte nicht behandelt werden?), so dass er aufhörte zu fressen und erheblich abmagerte. Letztlich brach er im Tierheim zusammen, wo die Angestellten mit Gewalt versuchten, ihn zum Aufstehen zu bewegen. Glücklicherweise gibt es Organisationen wie sans frontières e.V. - Grenzenlose Hilfe für Tiere, die vor Ort waren und Tolkin sofort freigekauft haben.
Am selben Abend noch fanden sich Menschen, die ihm eine Pflegestelle bieten konnten und ihn in eine Schweizer Tierklinik gebracht haben. Diagnose: Totale Unterernährung und ein gebrochener Oberkiefer.
Nun ist Tolkin noch auf der Suche nach einem schönen Zuhause, in dem er nach der Behandlung endlich einmal zur Ruhe kommen kann.
Wer also jemanden mit Kangal-Erfahrung kennt oder Tolkin evtl. selbst aufnehmen kann, kann auf der Seite von sans frontières e.V. das Formular ausfüllen und Kontakt aufnehmen.
Hier noch eine kleine Anekdote direkt von sans frontières:
"Heute war Tolkin im Freilauf neben Snoop Dog. Letzterer ist ein ganz kesser Bursche, der am Maschendrahtzaun erstmal sehr selbstbewusst das Beinchen Richtung Tolkin heben musste. Dabei reicht er dem Kangal gerade mal bis zur Brust - aber ein bischen Blöffen kann ja nie schaden, hat er sich wohl gedacht. Ich war gespannt, wie Tolkin reagieren würde. Der reckte von diesem Anflug an Größenwahn ziemlich gelangweilt sehr langsam die Nase Richtung Snoop Dog. Als dieser dann nochmal ansetzte, quer Zaun zu pinkeln, hat Tolkin sich am Zaun seelenruhig und souverän in Pose gestellt. Ich konnte mir ein Schmunzeln nicht verkneifen. Ob er bei anderen Rüden auch so locker bleibt, wollen wir noch testen."
Wir hoffen für Tolkin, dass sich ein Endplatz bei einem lieben Herrchen findet, wo er endlich einmal Kangal sein darf.

Video von Kangal Rüde Tolkin
Teilnehmerliste der Wahl zum
Kangal des Jahres
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