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Dieses Buch jedoch ist das absolute Standardwerk zum Thema und gehört in jedes Regal eines Hirtenhundbesitzers.
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Dein Hund ist entlaufen oder wird vermisst? Du musst deinen Kangal abgeben und suchst ein neues Zuhause für ihn? Oder du kennst einen Kangal, der in einem Tierheim auf Vermittlung wartet? Kangalworld hilft! Mehr Informationen hier: Kangals suchen eine Zuhause
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Der erwachsene Kangal in der Erziehung
16:12 | Eingestellt von
Igelballprinzessin |
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Zuverlässiges Gehorchen bei einem Kangal ist geradezu unmöglich. Aufgrund seines eigenständigen und eigenwilligen Charakters muss man im Voraus planen, damit schwierige Situationen gar nicht erst entstehen.
Es ist wichtig, immer und immer wieder mit ihm zu trainieren, so dass er seine Aufmerksamkeit auf den Hundeführer richtet. Kommunikation ist hier sehr wichtig, da es die Bindung zwischen Hund und Halter fördert, klare Führungsansprüche setzt und Regeln und Strukturen aufstellt. Diese Interaktionen müssen auch gar nicht viel Zeit in Anspruch nehmen, sie sollen dem Hund einfach Spaß machen. Zu viel davon ist nicht nötig und wird den Hund ungemein langweilen. Es reichen zum Beispiel schon sein "Sitz" vor dem Essen oder ein kleines Spiel bevor man einen Hundepark betritt. Dadurch wird der Hund dich respektieren, wenn er eine vertrauensvolle Basis aufgebaut hat.
Knurren oder Beissen liegt nicht in der Natur der Kangals, daher müsste es hier in der Erziehung wenig Probleme geben. Sie sind menschenfreundlich, tolerant und geduldig, was wohl daher kommt, dass die Hunde in ihrer Heimat frei in den Dörfern leben und niemand sich dort leisten kann, dass sein Hund jemanden anknurrt oder sogar beisst, insbesondere Kinder und Frauen. Sollte ein Kangal das tun, wird er meist sofort getötet.
Die Gemeinschaft in den Dörfern Anatoliens ist sehr wichtig und die Menschen sind aufeinander angewiesen. Diebstahl ist daher ein Fremdwort für sie. Kangals müssen also nicht vor Menschen beschützten, sondern eher vor Raubtieren, weshalb sie heute niemals Menschen Gewalt entgegenbringen.
Durch diese Eigenschaften bekam der Kangal ganz neue Aufgaben. In den USA, in England oder in Schweden werden viele Kangals als Therapiehunde ausgebildet, insbesondere für den Umgang mit Schwerbehinderten, Autisten oder Hundephobikern.
Es ist wichtig, immer und immer wieder mit ihm zu trainieren, so dass er seine Aufmerksamkeit auf den Hundeführer richtet. Kommunikation ist hier sehr wichtig, da es die Bindung zwischen Hund und Halter fördert, klare Führungsansprüche setzt und Regeln und Strukturen aufstellt. Diese Interaktionen müssen auch gar nicht viel Zeit in Anspruch nehmen, sie sollen dem Hund einfach Spaß machen. Zu viel davon ist nicht nötig und wird den Hund ungemein langweilen. Es reichen zum Beispiel schon sein "Sitz" vor dem Essen oder ein kleines Spiel bevor man einen Hundepark betritt. Dadurch wird der Hund dich respektieren, wenn er eine vertrauensvolle Basis aufgebaut hat.
Knurren oder Beissen liegt nicht in der Natur der Kangals, daher müsste es hier in der Erziehung wenig Probleme geben. Sie sind menschenfreundlich, tolerant und geduldig, was wohl daher kommt, dass die Hunde in ihrer Heimat frei in den Dörfern leben und niemand sich dort leisten kann, dass sein Hund jemanden anknurrt oder sogar beisst, insbesondere Kinder und Frauen. Sollte ein Kangal das tun, wird er meist sofort getötet.
Die Gemeinschaft in den Dörfern Anatoliens ist sehr wichtig und die Menschen sind aufeinander angewiesen. Diebstahl ist daher ein Fremdwort für sie. Kangals müssen also nicht vor Menschen beschützten, sondern eher vor Raubtieren, weshalb sie heute niemals Menschen Gewalt entgegenbringen.
Durch diese Eigenschaften bekam der Kangal ganz neue Aufgaben. In den USA, in England oder in Schweden werden viele Kangals als Therapiehunde ausgebildet, insbesondere für den Umgang mit Schwerbehinderten, Autisten oder Hundephobikern.
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Der Kangalwelpe in der Erziehung
15:41 | Eingestellt von
Igelballprinzessin |
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Da das Wesen der Kangals sehr dominant und eigenwillig ist, verlangt die Erziehung viel Geduld, Feingefühl und Erfahrung. Wer es bei anderen Gebrauchshunden gewohnt ist, dass sie sich unterdrücken lassen, ist bei einem Kangal an der falschen Adresse, denn der wird sich nichts gefallen lassen. Wenn man in seiner Erziehung etwas erreichen möchte, so schafft man das nur durch Vertrauen und stetige Konsequenz.
Die Erziehung an sich beginnt bereits bei der Mutterhündin, da sie ihren Welpen in der Prägephase schon ihre eigene Sicht der Dinge vermittelt. Wenn allerdings schon die Mutterhündin übermässig ängstlich, unsicher oder misstrauisch ist, wird das mit Sicherheit auch auf die Welpen abfärben. Daher ist es von großer Wichtigkeit, dass man sich auch das Umfeld der Mutter genauer ansieht, wenn man sich Kangalwelpen zulegt. Die Hündin selbst muss Selbstvertrauen haben und selbstbewusst wirken, jedoch ohne jegliche Aggressivität. Sie muss den Menschen in ihrer Umgebung ruhig und vertrauensvoll gegenübertreten. Wenn das gegeben ist, können sich die Welpen auch in ihrem zweiten Lebensabschnitt, der Sozialisierungsphase, dementsprechend entwickeln.
Kangalwelpen sind immer unglaublich süß und verspielt. Sie lernen schnell dazu und sind allem und jedem freundlich zugewandt. In dieser Phase sind kleine Dominanzansätze noch gut in den Griff zu bekommen. Dabei sollte man eher auf viel Lob für erwünschtes Verhalten denn auf Strafe für unerwünschtes Verhalten setzen, weil das im Endeffekt mehr bringt. Als Strafe sehr wirksam sein kann aber zum Beispiel ein sofortiges Ignorieren oder eine abrupte Unterbrechung des Spiels - allerdings nur, wenn danach gleich wieder für richtiges Verhalten gelobt wird.
Allgemein gilt in der Erziehung bei Kangals, dass sie eher langsam und gründlich ablaufen sollte, als hastig und auf Druck. Dadurch bekommt man einen Hund, der sich ideal in die Familienstrukturen einfügt. Dafür ist eine gute und frühe Sozialisierung wichtig, am besten direkt beginnend, wenn der Hund ins Haus kommt. Man sollte von Beginn an eine feste Rangordnung haben und von dieser auch niemals abweichen. Vorrausgesetzt man lässt sich genügend Zeit damit, kann man durchaus auch mit einem Welpen bereits erste Gehorsamkeitsübungen trainieren. Auch hier gilt: Übertriebene Härte ist unangebracht und kontraproduktiv! Es sollte eher eine starke Vertrauensbasis und konsequentes Handeln herrschen.
Bis dahin läuft meist alles problemlos und man könnte fast meinen, das bleibe so. Doch mit Einsetzen der Pubertät ändern sich Kangals. Ausnahmslos!
Die Erziehung an sich beginnt bereits bei der Mutterhündin, da sie ihren Welpen in der Prägephase schon ihre eigene Sicht der Dinge vermittelt. Wenn allerdings schon die Mutterhündin übermässig ängstlich, unsicher oder misstrauisch ist, wird das mit Sicherheit auch auf die Welpen abfärben. Daher ist es von großer Wichtigkeit, dass man sich auch das Umfeld der Mutter genauer ansieht, wenn man sich Kangalwelpen zulegt. Die Hündin selbst muss Selbstvertrauen haben und selbstbewusst wirken, jedoch ohne jegliche Aggressivität. Sie muss den Menschen in ihrer Umgebung ruhig und vertrauensvoll gegenübertreten. Wenn das gegeben ist, können sich die Welpen auch in ihrem zweiten Lebensabschnitt, der Sozialisierungsphase, dementsprechend entwickeln.
Kangalwelpen sind immer unglaublich süß und verspielt. Sie lernen schnell dazu und sind allem und jedem freundlich zugewandt. In dieser Phase sind kleine Dominanzansätze noch gut in den Griff zu bekommen. Dabei sollte man eher auf viel Lob für erwünschtes Verhalten denn auf Strafe für unerwünschtes Verhalten setzen, weil das im Endeffekt mehr bringt. Als Strafe sehr wirksam sein kann aber zum Beispiel ein sofortiges Ignorieren oder eine abrupte Unterbrechung des Spiels - allerdings nur, wenn danach gleich wieder für richtiges Verhalten gelobt wird.
Allgemein gilt in der Erziehung bei Kangals, dass sie eher langsam und gründlich ablaufen sollte, als hastig und auf Druck. Dadurch bekommt man einen Hund, der sich ideal in die Familienstrukturen einfügt. Dafür ist eine gute und frühe Sozialisierung wichtig, am besten direkt beginnend, wenn der Hund ins Haus kommt. Man sollte von Beginn an eine feste Rangordnung haben und von dieser auch niemals abweichen. Vorrausgesetzt man lässt sich genügend Zeit damit, kann man durchaus auch mit einem Welpen bereits erste Gehorsamkeitsübungen trainieren. Auch hier gilt: Übertriebene Härte ist unangebracht und kontraproduktiv! Es sollte eher eine starke Vertrauensbasis und konsequentes Handeln herrschen.
Bis dahin läuft meist alles problemlos und man könnte fast meinen, das bleibe so. Doch mit Einsetzen der Pubertät ändern sich Kangals. Ausnahmslos!
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