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Dieses Buch jedoch ist das absolute Standardwerk zum Thema und gehört in jedes Regal eines Hirtenhundbesitzers.
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Zucht von Kangals in Deutschland
21:03 | Eingestellt von
Igelballprinzessin |
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Vergleicht man reinrassige Kangals, die in der Türkei gezüchtet wurden mit solchen, die in Deutschland gezüchtet wurden, fällt einem meist bereits beim ersten Blick auf, dass es wesentliche Unterschiede in Körperbau und Erscheinung gibt. Die "deutschen" Kangals sind meist größer als ihre türkischen Genossen und haben oft längere, schmalere Köpfe und größere Augen. Die ungewöhnlich großen Augen sind deshalb schädlich, weil sie die Hunde anfälliger machen für Entzündungen und Augenkrankheiten jeglicher Art. Zudem können die Augen dann eher durch Wind, Schnee etc. beschädigt werden.
Die Kangalzucht in Deutschland wird immer beliebter und hat sich in den letzten Jahren rasant entwickelt, was natürlich Veränderungen mit sich bringt. Die Hunde verändern teils ihre Körpergröße, teils auch die Fellfarben, so dass man bei manchen Tieren bereits von Schecken sprechen kann. ebenso zeigen sich Differenzen in der Fellänge, mit der deutlichen Tendenz zu längerem Fell in Deutschland.
Da diese Unterschiede teils sehr drastisch sind, argumentieren einige Züchter, man solle den Namen "Sivas Kangal" oder "Karabash" nicht mehr benutzen, sondern einfach alle unter "anatolischer Hirtenhund" zusammenfassen. Dies würde nicht viel bringen, vor allem würde es das nicht leichter machen, Laien die Rasse zu erklären, da man stets von "schwarzköpfigen Hunden" sprechen wird, die eben "Karabash" heißen.
Ein Argument der Befürworter ist, dass durch diese Zusammenfassung ein enorm höheres Genpotential zu erwarten wäre. An sich ist das richtig, da gerade in Deutschland die Inzucht immer mehr zunimmt und es auch in Zukunft immer weniger Hunde geben wird, die nicht mit Inzucht belastet sind. Jedoch meint man den Vorbildern aus Nordamerika folgen zu müssen und ordnet dann auch noch die Akbashs in die Kategorie des anatolischen Hirtenhundes. Aus dieser Hinsicht wäre die Zusammenfassung wenig sinnvoll, da der Kangal und Akbash eigenständige Rassen sind und es auch bleiben sollen.
Und wie sollte dieser zusammengefasste anatolische Hirtenhund in deutschen Zuchtvereinen präsentiert werden? Auch diese Hunde müssten sich der Zucht- und Ausstellungsordnung des VdH unterordnen, was heißt, dass auch diese Rasse eben hauptsächlich nach äußeren Kriterien bewertet würde. Schliesslich wären Mischlinge auf dem Markt, die eine ordentliche Ahnentafel besitzen, während reinrassige Kangals weiterhin ohne Papiere angeboten werden.
Die Kangalzucht in Deutschland wird immer beliebter und hat sich in den letzten Jahren rasant entwickelt, was natürlich Veränderungen mit sich bringt. Die Hunde verändern teils ihre Körpergröße, teils auch die Fellfarben, so dass man bei manchen Tieren bereits von Schecken sprechen kann. ebenso zeigen sich Differenzen in der Fellänge, mit der deutlichen Tendenz zu längerem Fell in Deutschland.
Da diese Unterschiede teils sehr drastisch sind, argumentieren einige Züchter, man solle den Namen "Sivas Kangal" oder "Karabash" nicht mehr benutzen, sondern einfach alle unter "anatolischer Hirtenhund" zusammenfassen. Dies würde nicht viel bringen, vor allem würde es das nicht leichter machen, Laien die Rasse zu erklären, da man stets von "schwarzköpfigen Hunden" sprechen wird, die eben "Karabash" heißen.
Ein Argument der Befürworter ist, dass durch diese Zusammenfassung ein enorm höheres Genpotential zu erwarten wäre. An sich ist das richtig, da gerade in Deutschland die Inzucht immer mehr zunimmt und es auch in Zukunft immer weniger Hunde geben wird, die nicht mit Inzucht belastet sind. Jedoch meint man den Vorbildern aus Nordamerika folgen zu müssen und ordnet dann auch noch die Akbashs in die Kategorie des anatolischen Hirtenhundes. Aus dieser Hinsicht wäre die Zusammenfassung wenig sinnvoll, da der Kangal und Akbash eigenständige Rassen sind und es auch bleiben sollen.
Und wie sollte dieser zusammengefasste anatolische Hirtenhund in deutschen Zuchtvereinen präsentiert werden? Auch diese Hunde müssten sich der Zucht- und Ausstellungsordnung des VdH unterordnen, was heißt, dass auch diese Rasse eben hauptsächlich nach äußeren Kriterien bewertet würde. Schliesslich wären Mischlinge auf dem Markt, die eine ordentliche Ahnentafel besitzen, während reinrassige Kangals weiterhin ohne Papiere angeboten werden.
Ab wann kann ein Kangal eine Herde bewachen?
10:09 | Eingestellt von
Igelballprinzessin |
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Ein Kangalwelpe wird meist zum ersten Mal mit circa 3 Monaten mit seinen Eltern zur Herde zum Wachen geschickt. Wenn die Hunde dann ungefähr ein Jahr alt sind, haben sie in der Regel die nötigen Vorraussetzungen gelernt, die sie brauchen, um alleine eine Herde beschützen zu können. Mit 2 Jahren sind sie schliesslich auch körperlich voll ausgebildet und bereit gegen Angreifer zu kämpfen und die Herde zu verteidigen. Ab diesem Zeitpunkt sind sie voll befähigt, eine Herde alleine und umfassend zu beschützen.
Schon allein die körperliche Erscheinung der Kangals mit ihrem riesigen, muskulösen Körper, ihren kraftvollen Pfoten, den großen Zähnen und dem kräftigen, lauten Bellen schüchtert viele Angreifer ein und schlägt sie in die Flucht.
Dazu kommt außerdem, dass ein Kangal sich nicht so einfach von Futter überlisten oder verführen lassen wird, und, gemäß seiner Natur, eher misstrauisch bleibt.
Schon allein die körperliche Erscheinung der Kangals mit ihrem riesigen, muskulösen Körper, ihren kraftvollen Pfoten, den großen Zähnen und dem kräftigen, lauten Bellen schüchtert viele Angreifer ein und schlägt sie in die Flucht.
Dazu kommt außerdem, dass ein Kangal sich nicht so einfach von Futter überlisten oder verführen lassen wird, und, gemäß seiner Natur, eher misstrauisch bleibt.
Labels:
angreifer,
Aussehen,
Erscheinung,
H. Erziehung,
Herde,
Körperbau,
Schafe,
Schutz,
Wache
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Wie beschützt ein Kangal eine Herde
22:04 | Eingestellt von
Igelballprinzessin |
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Ein anatolischer Hirtenhund beschützt seine Herde zum einen, indem er eine "äußere Grenze" um die Schafe zieht, die er einmal morgens und einmal abends umrundet, um das Territorium zu markieren. Nichts innerhalb dieser äußeren Grenze wird von den Hunden beschädigt, sie drehen lediglich ihre Runde und kehren danach zurück zur Herde.
Zum anderen zieht der Hund eine "innere Grenze" um die Herde, deren Gebiet er als Beschützerzone ansieht. Er hält sich immer zwischen der Herde und dieser Pufferzone auf, die er zwischen den beiden Begrenzungen gezogen hat, und verhält sich normalerweise immer ruhig, liegt in der Nähe der Herde solange, bis etwas ungewöhnliches in der Zone passiert, die er bewachen soll. Circa einmal pro Stunde steht er auf und zieht seine Kreise unter der Herde, überprüft alles, und legt sich dann wieder an einem neuen Platz nieder. Er erkennt sehr schnell, was der Situation zugehörig ist und welche Personen zu dem Umfeld gehören. Solange dann nichts ungewöhnliches auftaucht, bleibt er ruhig an seinem Platz liegen.
Ein ausgewachsener anatolischer Hirtenhund weiß instinktiv, dass er sich ruhig und vorsichtig zu verhalten hat, und sich unter der Herde unauffällig bewegen soll. Wenn er dauernd unruhig durch die Menge streifen würde, würde er damit die Tiere nervös machen und könnte sie somit nicht mehr richtig beschützen. Kangals haben hier eine sehr hohe Grenze, bis sie tatsächlich den Frieden stören weil sie etwas als Gefahr sehen. Beim ersten Bellen, dass sie dann von sich geben, signalisieren sie der Herde sogar immer noch, dass keine Gefahr besteht. Beim zweiten Bellen übermittelt er ihnen, dass der Störenfried immer noch anwesend ist und deshalb erhöhte Aufmerksamkeit angebracht ist. Die Herde wird dann weiterhin grasen, wird aber mit einem Ohr auf den Hund horchen.Wenn dieser dann entscheidet, dass eine Gefahr wirklich bedrohend ist, verändert sich beim Bellen die Tonlage. Er beginnt hin und her zu laufen und signalisiert der Herde, zusammenzukommen, und zeigt ihnen, in welche Richtung sie sich bewegen sollen, so dass ein Vorteil gegenüber dem Eindringling entsteht. Er kann durch seine Bewegungen die Herde sichern, ohne dabei dem Feind den falschen Eindruck eines Rückzuges zu vermitteln.
Der Körperbau der anatolischen Hirtenhunde ist so gemacht, dass sie etwas länger als hoch sind. Dies verleiht ihnen einen federnden Gang, der ihnen erlaubt, sich sehr schnell zu bewegen ohne aber den Eindruck einer solchen Schnelligkeit zu machen. Sie können eine Herde komplett durchqueren um alles zu überprüfen, ohne auch nur ein einziges Schaf zu beunruhigen. Seitdem die Hunde mit der Aufgabe bedacht wurden, Schafe in den Hochplateaus Anatoliens zu bewachen, mussten sie die gleiche Agilität wie die Schafe aufweisen. Sobald ihre Geschwindigkeit sich erhöht, wird ihr Gang sehr schmal, ideal also, um enge Pfade schnell zu durchkämmen. Durch diese Beweglichkeit benötigen sie auch gar kein massives Gewicht, um Feinde und Eindringlinge abzuwehren.
Eigentlich ist "hüten" nicht wirklich das richtige Wort für die Tätigkeit der Kangals. Die Herde kann laufen, wo immer sie hinmöchte, da die einzige Aufgabe des Hundes im Bewachen liegt. Sollte ein Mitglied in der Herde sich ungewöhnlich verhalten, wird der Hund in seiner Nähe bleiben und bellen, um die Aufmerksamkeit des Schäfers erregen. (Z.B. wenn ein Tier in einem Loch feststeckt oder sich irgendwo verfangen hat) Wenn ein Herdenmitglied auf dem Rücken liegt und sich absolut still verhält, wird das den Hund lediglich dazu veranlassen, bei ihm zu bleiben, nicht aber zu bellen. Denn solange das Tier ruhig daliegt, weiss der Hund nicht, dass etwas mit ihm nicht stimmt.
Zum anderen zieht der Hund eine "innere Grenze" um die Herde, deren Gebiet er als Beschützerzone ansieht. Er hält sich immer zwischen der Herde und dieser Pufferzone auf, die er zwischen den beiden Begrenzungen gezogen hat, und verhält sich normalerweise immer ruhig, liegt in der Nähe der Herde solange, bis etwas ungewöhnliches in der Zone passiert, die er bewachen soll. Circa einmal pro Stunde steht er auf und zieht seine Kreise unter der Herde, überprüft alles, und legt sich dann wieder an einem neuen Platz nieder. Er erkennt sehr schnell, was der Situation zugehörig ist und welche Personen zu dem Umfeld gehören. Solange dann nichts ungewöhnliches auftaucht, bleibt er ruhig an seinem Platz liegen.
Ein ausgewachsener anatolischer Hirtenhund weiß instinktiv, dass er sich ruhig und vorsichtig zu verhalten hat, und sich unter der Herde unauffällig bewegen soll. Wenn er dauernd unruhig durch die Menge streifen würde, würde er damit die Tiere nervös machen und könnte sie somit nicht mehr richtig beschützen. Kangals haben hier eine sehr hohe Grenze, bis sie tatsächlich den Frieden stören weil sie etwas als Gefahr sehen. Beim ersten Bellen, dass sie dann von sich geben, signalisieren sie der Herde sogar immer noch, dass keine Gefahr besteht. Beim zweiten Bellen übermittelt er ihnen, dass der Störenfried immer noch anwesend ist und deshalb erhöhte Aufmerksamkeit angebracht ist. Die Herde wird dann weiterhin grasen, wird aber mit einem Ohr auf den Hund horchen.Wenn dieser dann entscheidet, dass eine Gefahr wirklich bedrohend ist, verändert sich beim Bellen die Tonlage. Er beginnt hin und her zu laufen und signalisiert der Herde, zusammenzukommen, und zeigt ihnen, in welche Richtung sie sich bewegen sollen, so dass ein Vorteil gegenüber dem Eindringling entsteht. Er kann durch seine Bewegungen die Herde sichern, ohne dabei dem Feind den falschen Eindruck eines Rückzuges zu vermitteln.
Der Körperbau der anatolischen Hirtenhunde ist so gemacht, dass sie etwas länger als hoch sind. Dies verleiht ihnen einen federnden Gang, der ihnen erlaubt, sich sehr schnell zu bewegen ohne aber den Eindruck einer solchen Schnelligkeit zu machen. Sie können eine Herde komplett durchqueren um alles zu überprüfen, ohne auch nur ein einziges Schaf zu beunruhigen. Seitdem die Hunde mit der Aufgabe bedacht wurden, Schafe in den Hochplateaus Anatoliens zu bewachen, mussten sie die gleiche Agilität wie die Schafe aufweisen. Sobald ihre Geschwindigkeit sich erhöht, wird ihr Gang sehr schmal, ideal also, um enge Pfade schnell zu durchkämmen. Durch diese Beweglichkeit benötigen sie auch gar kein massives Gewicht, um Feinde und Eindringlinge abzuwehren.
Eigentlich ist "hüten" nicht wirklich das richtige Wort für die Tätigkeit der Kangals. Die Herde kann laufen, wo immer sie hinmöchte, da die einzige Aufgabe des Hundes im Bewachen liegt. Sollte ein Mitglied in der Herde sich ungewöhnlich verhalten, wird der Hund in seiner Nähe bleiben und bellen, um die Aufmerksamkeit des Schäfers erregen. (Z.B. wenn ein Tier in einem Loch feststeckt oder sich irgendwo verfangen hat) Wenn ein Herdenmitglied auf dem Rücken liegt und sich absolut still verhält, wird das den Hund lediglich dazu veranlassen, bei ihm zu bleiben, nicht aber zu bellen. Denn solange das Tier ruhig daliegt, weiss der Hund nicht, dass etwas mit ihm nicht stimmt.
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Der Rassestandart des FCI
13:01 | Eingestellt von
Igelballprinzessin |
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Klassifikation FCI: Gruppe 2, Pinscher u. Schnauzer - Molossoide, Schweizer Sennenhunde und andere Rassen. Sektion 2.2 Molossoide, Berghunde: Ohne Arbeitsprüfung
In ihrem Wesen wirken die Tiere stets ausgeglichen und kühn, ohne jegliche Aggressivität. Sie sind unabhängig, äußerst intelligent und führig. Außerdem zeichnet sie ihr stolzer und vertrauenswürdiger Charakter aus. Gegenüber ihren Herren sind sie anhänglich und loyal, wobei erwachsene Hunde Fremden gegenüber allerdings eher misstrauisch sind.
Der Kangal ist ein großrahmiger, mächtiger, kräftig gebauter Hirtenhund, mit breitem und kräftigen Kopf und einem dichten Haarkleid. Trotz seiner Größe muss er schnell und ausdauernd sein. Erst dies ermöglicht es ihm, Begleiter der Herden zu sein. Erwachsene Rüden haben einen breiteren Kopf als Hündinnen.
Der Kopf hat einen großen, breiten, massiven Schädel, leicht abgerundet zwischen den Behängen, Hinterhauptbein gut ausgeprägt, doch nicht hervortretend, das Verhältnis von Oberkopf zum Vorgesichtsschädel ist ca. zwei Drittel zu ein Drittel, die Kopfhaut sollte gut anliegen, bei Aufmerksamkeit können Falten auftreten. Schwach ausgeprägter Stop.
Der Schädel ist kantig, nahezu rechteckig, gerade. Nicht sehr langer Nasenrücken, von der Wurzel bis zum Nasenspiegel kürzer als der Oberkopf vom Hinterhauptbein bis zum Stop, breite flache Stirn die halbiert wirkt durch eine leicht Furche, stark entwickelte Backenmuskulatur.
Der Nasenspiegel ist gut ausgebildet und schwarz, bei leberbraunen Exemplaren auch teilweise braun. Die Lefzen sind ebenfalls schwarz die Oberlippe liegt gut an und die seitliche Belefzung kann leicht hängend wirken. Die Unterkante der Oberlippe sollte nicht tiefer sein, als die Unterkante der Unterkiefers. Ober- und Unterkiefer sind kräftig ausgebildet, das Gebiss vollzahnig, mit einer regelmäßigen Schere. Die obere Schneidezahnreife greift ohne Zwischenraum über die untere, und die Zähne stehen senkrecht im Kiefer. Vollzahnig hat das Gebiss 42 Zähne.
Die Augen sind im Verhältnis zum Kopf eher klein und mandelförmig, von dunkler Farbe bis bernsteinfarben. Sie sollen gut eingebettet und eng anschließend sein mit schwarzen Lidrändern. Diese sind, ausser bei leberbraunen Hunden, ebenfalls schwarz. Der Augenwinkel soll zum Jochbein hin dunkel gesäumt sein.
Die Ohren sind ein V-förmiges Hängeohr mit abgerundetem Zipfel. Es wird eng anliegend und seitlich am Schädel hängend getragen und werden bei Erregung leicht angehoben. Aktive Hirtenhunde haben in der Türkei auch heute noch kupierte Ohren, außerhalb des Landes ist dies unerwünscht, bzw. verboten.
Der Hals ist stark bemuskelt, leicht gebogen und relativ kurz. Die Nackenlinie leicht gewölbt, stramm mit Halskragen, der besonders deutlich bei den Rüden zu erkennen ist und spitz zwischen den Schulterblättern ausläuft, bei sehr großen, schweren Typen etwas Wamme vorhanden.
Die Brust ist tief und mäßig breit, Brustkorb bis zu den Ellenbogengelenken reichend und zu den Flanken eine gut ansteigende untere Begrenzungslinie. Gut gewölbte Rippen, an den Seiten im unteren Drittel etwas abgeflacht, kraftvoller, muskulöser Körper, niemals Fett, mit festem, geradem und stark bemuskeltem Rücken, Widerrist leicht erhöht, Lendenpartie fest und kräftig, über den Lenden leicht gewölbt, Rumpf passend zur Beinlänge.
Die Schultern sind muskulös, das Schulterblatt winkelt sich mit einem flachen Winkel (+/-50°) in den Oberarm und steht von vorne gesehen nahezu senkrecht (+/-80°), die Vorderläufe bilden eine gerade Front, gut nebeneinander stehend mit kräftigen Knochen und einem kräftigem Vorderfußwurzelgelenk. Die Gesamtlänge des Unterarms beträgt mindesten die Hälfte der Widerristhöhe.
Die Hinterhand ist kräftig bemuskelt, und die Hinterläufe sind gut gewinkelt, das Hüftbein neigt zu einer steileren Lagerung, von hinten gesehen stehen die Pfoten senkrecht unter den Hüftgelenken und die Läufe stehen parallel zueinander, von der Seite gesehen wirkt das Kniegelenk etwas gestreckt, kurze Unterschenkel mit kräftigem Sprunggelenk und massiven Mittelfuß.
Die Pfoten sind kräftig und gut gewölbte Katzen- oder Wolfspfoten mit kurzen bis mittellangen, hellen oder schwarzen Nägeln und elastischen Ballen. Einfache oder doppelte Afterkralle erlaubt. Die Pfoten der Vorderläufe sind größer als die der Hinterläufe und sind weit auseinandergestellt. Sogenannte Wolfskrallen gibt es einfach oder doppelt, wobei nicht jeder Hund welche besitzt und sie auch kein Rassemerkmal sind. Außerem sind die ebenfalls nicht genetisch bedingt, sondern ein steinzeitliches Überbleibsel.
Die Rute hat einen breiten Rutenansatz, mittellang, bis zum Sprunggelenk reichend, in Ruhestellung hängend, bei Erregung in sich zusammengerollt über der Kruppe getragen mit möglichst buschig wirkenden Fell.
Der Gang ist ein entspannter, federnd kraftvoller Gang und bemerkenswert gleichmässig und harmonisch. Dabei ein gut getragener Kopf und Hals mit gerade Rückenlinie erwecken den Eindruck eines Jägers auf der Pirsch. Der Kangal bevorzugt langsame Bewegungen, die in hohe Geschwindigkeiten übergehen können, die Gliedmaßen sollen sich geradlinig und parallel bewegen, der Bewegungsablauf soll federnd, geschmeidig und kraftvoll erscheinen und die Rückenlinie soll auf einem Niveau verbleiben.
Das Fell ist kurz, schlicht stockhaarig mit heller oder dunkler, dichter Unterwolle, am Kopf und an den Gliedmaßen sind die Haare kürzer und fest anliegend. Jedoch können aufgrund von klimatischen Bedingungen große Differenzen in der Haarlänge der Hunde auftreten.Der Kangal ist einfarbig mit gutem Pigment, von Sandfarben über Beigefarben bis Stahlgrau, weißer Brustfleck und weiße Pfoten können auftreten, mit dunkler Maske, Brille und dunklen Behängen. Das Haarkleid tendiert außerdem im Winter zu größerer Länge.
Das Gewicht beträgt bei Rüden 49 - 64 kg, bei Hündinnen 40 - 59 kg., die Widerristhöhe bei Rüden 72 - 81 cm, bei Hündinnen 70 - 79 cm. Beim Kangal, wie bei den anderen Hirtenhunderassen auch, ist ein deutlicher geschlechtlicher Unterschied im Körperbau zu sehen.
Weiße Abzeichen sind ausschließlich an Pfoten, Brust und Kinn erlaubt. Weiße Abzeichen an den Pfoten können bis zur Mitte des Unterarms reichen. An der Brust sind weiße Abzeichen von Stern bis Blesse, die in einem schmalen Streifen unter der Brust fortgeführt werden kann, erlaubt. Blessen dieser Art sind oft mit dunklem Haar abgegrenzt. Am Kinn ist nur ein kleiner weißer Stern erlaubt. Das Rutenende ist gewöhnlich schwarz, die Mitte der Rute weist häufig einen schwarzen Fleck auf.
Disqualifizierende Fehler sind: Ein- oder beidseitiger Kryptorchismus. Bösartigkeit, merkliche Scheu oder Feigheit. scheckige, gestreifte oder vielfarbige Zeichnung. Gesamtfarbe weiß, schwarz, schokoladenbraun oder leberfarben. Leberfarbener oder schokoladenbrauner Nasenschwamm. Kupierte Ohren bei Hunden, die nicht in der Türkei gezüchtet wurden.
In ihrem Wesen wirken die Tiere stets ausgeglichen und kühn, ohne jegliche Aggressivität. Sie sind unabhängig, äußerst intelligent und führig. Außerdem zeichnet sie ihr stolzer und vertrauenswürdiger Charakter aus. Gegenüber ihren Herren sind sie anhänglich und loyal, wobei erwachsene Hunde Fremden gegenüber allerdings eher misstrauisch sind.
Der Kangal ist ein großrahmiger, mächtiger, kräftig gebauter Hirtenhund, mit breitem und kräftigen Kopf und einem dichten Haarkleid. Trotz seiner Größe muss er schnell und ausdauernd sein. Erst dies ermöglicht es ihm, Begleiter der Herden zu sein. Erwachsene Rüden haben einen breiteren Kopf als Hündinnen.
Der Kopf hat einen großen, breiten, massiven Schädel, leicht abgerundet zwischen den Behängen, Hinterhauptbein gut ausgeprägt, doch nicht hervortretend, das Verhältnis von Oberkopf zum Vorgesichtsschädel ist ca. zwei Drittel zu ein Drittel, die Kopfhaut sollte gut anliegen, bei Aufmerksamkeit können Falten auftreten. Schwach ausgeprägter Stop.
Der Schädel ist kantig, nahezu rechteckig, gerade. Nicht sehr langer Nasenrücken, von der Wurzel bis zum Nasenspiegel kürzer als der Oberkopf vom Hinterhauptbein bis zum Stop, breite flache Stirn die halbiert wirkt durch eine leicht Furche, stark entwickelte Backenmuskulatur.
Der Nasenspiegel ist gut ausgebildet und schwarz, bei leberbraunen Exemplaren auch teilweise braun. Die Lefzen sind ebenfalls schwarz die Oberlippe liegt gut an und die seitliche Belefzung kann leicht hängend wirken. Die Unterkante der Oberlippe sollte nicht tiefer sein, als die Unterkante der Unterkiefers. Ober- und Unterkiefer sind kräftig ausgebildet, das Gebiss vollzahnig, mit einer regelmäßigen Schere. Die obere Schneidezahnreife greift ohne Zwischenraum über die untere, und die Zähne stehen senkrecht im Kiefer. Vollzahnig hat das Gebiss 42 Zähne.
Die Augen sind im Verhältnis zum Kopf eher klein und mandelförmig, von dunkler Farbe bis bernsteinfarben. Sie sollen gut eingebettet und eng anschließend sein mit schwarzen Lidrändern. Diese sind, ausser bei leberbraunen Hunden, ebenfalls schwarz. Der Augenwinkel soll zum Jochbein hin dunkel gesäumt sein.
Die Ohren sind ein V-förmiges Hängeohr mit abgerundetem Zipfel. Es wird eng anliegend und seitlich am Schädel hängend getragen und werden bei Erregung leicht angehoben. Aktive Hirtenhunde haben in der Türkei auch heute noch kupierte Ohren, außerhalb des Landes ist dies unerwünscht, bzw. verboten.
Der Hals ist stark bemuskelt, leicht gebogen und relativ kurz. Die Nackenlinie leicht gewölbt, stramm mit Halskragen, der besonders deutlich bei den Rüden zu erkennen ist und spitz zwischen den Schulterblättern ausläuft, bei sehr großen, schweren Typen etwas Wamme vorhanden.
Die Brust ist tief und mäßig breit, Brustkorb bis zu den Ellenbogengelenken reichend und zu den Flanken eine gut ansteigende untere Begrenzungslinie. Gut gewölbte Rippen, an den Seiten im unteren Drittel etwas abgeflacht, kraftvoller, muskulöser Körper, niemals Fett, mit festem, geradem und stark bemuskeltem Rücken, Widerrist leicht erhöht, Lendenpartie fest und kräftig, über den Lenden leicht gewölbt, Rumpf passend zur Beinlänge.
Die Schultern sind muskulös, das Schulterblatt winkelt sich mit einem flachen Winkel (+/-50°) in den Oberarm und steht von vorne gesehen nahezu senkrecht (+/-80°), die Vorderläufe bilden eine gerade Front, gut nebeneinander stehend mit kräftigen Knochen und einem kräftigem Vorderfußwurzelgelenk. Die Gesamtlänge des Unterarms beträgt mindesten die Hälfte der Widerristhöhe.
Die Hinterhand ist kräftig bemuskelt, und die Hinterläufe sind gut gewinkelt, das Hüftbein neigt zu einer steileren Lagerung, von hinten gesehen stehen die Pfoten senkrecht unter den Hüftgelenken und die Läufe stehen parallel zueinander, von der Seite gesehen wirkt das Kniegelenk etwas gestreckt, kurze Unterschenkel mit kräftigem Sprunggelenk und massiven Mittelfuß.
Die Pfoten sind kräftig und gut gewölbte Katzen- oder Wolfspfoten mit kurzen bis mittellangen, hellen oder schwarzen Nägeln und elastischen Ballen. Einfache oder doppelte Afterkralle erlaubt. Die Pfoten der Vorderläufe sind größer als die der Hinterläufe und sind weit auseinandergestellt. Sogenannte Wolfskrallen gibt es einfach oder doppelt, wobei nicht jeder Hund welche besitzt und sie auch kein Rassemerkmal sind. Außerem sind die ebenfalls nicht genetisch bedingt, sondern ein steinzeitliches Überbleibsel.
Die Rute hat einen breiten Rutenansatz, mittellang, bis zum Sprunggelenk reichend, in Ruhestellung hängend, bei Erregung in sich zusammengerollt über der Kruppe getragen mit möglichst buschig wirkenden Fell.
Der Gang ist ein entspannter, federnd kraftvoller Gang und bemerkenswert gleichmässig und harmonisch. Dabei ein gut getragener Kopf und Hals mit gerade Rückenlinie erwecken den Eindruck eines Jägers auf der Pirsch. Der Kangal bevorzugt langsame Bewegungen, die in hohe Geschwindigkeiten übergehen können, die Gliedmaßen sollen sich geradlinig und parallel bewegen, der Bewegungsablauf soll federnd, geschmeidig und kraftvoll erscheinen und die Rückenlinie soll auf einem Niveau verbleiben.
Das Fell ist kurz, schlicht stockhaarig mit heller oder dunkler, dichter Unterwolle, am Kopf und an den Gliedmaßen sind die Haare kürzer und fest anliegend. Jedoch können aufgrund von klimatischen Bedingungen große Differenzen in der Haarlänge der Hunde auftreten.Der Kangal ist einfarbig mit gutem Pigment, von Sandfarben über Beigefarben bis Stahlgrau, weißer Brustfleck und weiße Pfoten können auftreten, mit dunkler Maske, Brille und dunklen Behängen. Das Haarkleid tendiert außerdem im Winter zu größerer Länge.
Das Gewicht beträgt bei Rüden 49 - 64 kg, bei Hündinnen 40 - 59 kg., die Widerristhöhe bei Rüden 72 - 81 cm, bei Hündinnen 70 - 79 cm. Beim Kangal, wie bei den anderen Hirtenhunderassen auch, ist ein deutlicher geschlechtlicher Unterschied im Körperbau zu sehen.
Weiße Abzeichen sind ausschließlich an Pfoten, Brust und Kinn erlaubt. Weiße Abzeichen an den Pfoten können bis zur Mitte des Unterarms reichen. An der Brust sind weiße Abzeichen von Stern bis Blesse, die in einem schmalen Streifen unter der Brust fortgeführt werden kann, erlaubt. Blessen dieser Art sind oft mit dunklem Haar abgegrenzt. Am Kinn ist nur ein kleiner weißer Stern erlaubt. Das Rutenende ist gewöhnlich schwarz, die Mitte der Rute weist häufig einen schwarzen Fleck auf.
Disqualifizierende Fehler sind: Ein- oder beidseitiger Kryptorchismus. Bösartigkeit, merkliche Scheu oder Feigheit. scheckige, gestreifte oder vielfarbige Zeichnung. Gesamtfarbe weiß, schwarz, schokoladenbraun oder leberfarben. Leberfarbener oder schokoladenbrauner Nasenschwamm. Kupierte Ohren bei Hunden, die nicht in der Türkei gezüchtet wurden.
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(1)
Ursprung
(1)
Verbreitung
(1)
Verein
(1)
Verhalten
(9)
Vermisst
(5)
Vermittlung
(2)
verteidiger
(2)
Waage
(1)
Wache
(6)
Waren
(1)
Welpen
(11)
Wesen
(5)
Wiegen
(1)
winter
(1)
Wurmkur
(1)
Zähne
(1)
Zecken
(1)
Zucht
(4)
Zuchtrichtlinien
(2)
Zuchtverein
(2)
zunehmen
(1)
Zwingerhaltung
(1)