Kategorien
- Kangal World Startseite
- Vermisst/Wir suchen ein Zuhause
- FAQ - Häufig gestellte Kangalfragen
- News
- A. Geschichte
- B. Namensgebung
- C. Rassestandard
- D. Verwendung
- E. Märchen und Mythen
- F. Wesen
- G. Haltung
- H. Erziehung
- I. Gesundheit und Krankheit
- J. Ernährung
- K. Zucht
- L. Pflege
- M. Gesetzliche Lage
- Galerie u. Videos
- Gästebuch
- Partnerseiten
- Impressum - Datenschutz
Folge uns auf Twitter
Unser Kangal Award
Wird an geprüfte, wertvolle und informative Kangalseiten verliehen.
Neue Kommentare
Wir waren hier
Zählt seit September 2010.
Literaturtip: Herdenschutzhunde - von Thomas Achim Schoke.Dieses Buch jedoch ist das absolute Standardwerk zum Thema und gehört in jedes Regal eines Hirtenhundbesitzers.
Hier gehts zur Beschreibung und Rezension
Dein Hund ist entlaufen oder wird vermisst? Du musst deinen Kangal abgeben und suchst ein neues Zuhause für ihn? Oder du kennst einen Kangal, der in einem Tierheim auf Vermittlung wartet? Kangalworld hilft! Mehr Informationen hier: Kangals suchen eine Zuhause
Immer wieder ein leidiges Thema
05:06 | Eingestellt von
Igelballprinzessin |
Post bearbeiten
Es liegt mir sehr am Herzen noch einmal einen Punkt in aller Deutlichkeit anzusprechen, weil er selbst bei den letzten noch immer nicht richtig angekommen ist. Zucht bedeutet nicht Vermehrung! Nicht jeder, dessen Hunde Kangalwelpen hervorbringen ist ein Züchter. Wirklich seriöse davon gibt es leider nur sehr wenige.
Tatsache ist, dass viele Hunde verkommen und nicht richtig gehalten werden aufgrund des Egoismus und der Protzerei der "Halter". Viele Türken schmuggeln Kangals aus der Türkei nach Deutschland. Dies ist eigentlich illegal, stellt jedoch für viele Türken kein Hindernis dar, weil die Rasse dort absoluten Kultcharakter hat und zu einem Statussymbol geworden ist. Sie unterstreicht gewissermaßen auch die Verbundenheit der Landsleute mit ihrer Heimat, weshalb die Nachfrage hierzulande nach Kangals einfach sehr groß ist.
Aber ich kann nur immer wieder betonen, dass Kangals absolut keine urbanen Hunde sind und Zeit, Platz und Erfahrung verlangen. Die Lebensverhältnisse in Deutschland sind nicht ansatzweise mit denen in der Türkei vergleichbar, weshalb allein deshalb schon Probleme vorprogrammiert sind, wenn ein Besitzer keinen sehr guten Hundeverstand hat. Und selbst das ist keine Garantie, einen Kangal gut zu erziehen oder zu sozialisieren.
Die Folgen daraus sind unschön, dürfen aber nicht igoniert werden. Die Tiere landen zu Großteilen in Tierheimen oder werden nicht artgerecht gehalten, und dann am Ende noch selbst für ihre "Macken" und schlechten Angewohnheiten verantwortlich gemacht.
Es gibt sowohl einige türkische, als auch deutsche "Züchter", die wahllos Kangals vermehren um ihren Geldbeutel besser zu bestücken, was leider sogar oft gelingt. Dabei ist es ihnen jedoch egal, ob die Hunde reinrassig, gesund und charakterlich einwandfrei sind. Ebenfalls unwichtig ist, ob das Muttertier und die Welpen artgerecht gehalten werden. Und ob der Abnehmer/Käufer überhaupt dazu geeignet ist, einen Kangal zu halten, wird gar nicht erst hinterfragt. Hauptsache Hunde raus - Geld rein.
Daher können wir nichts tun, als immer und immer wieder an die Vernunft, Verantwortung und wahre Liebe zu diesen Hunden zu appellieren und alle, die mit dem Gedanken spielen, sich einen Kangal anzuschaffen, zu bitten, ehrlich und gründlich abzuwägen, ob man auch wirklich die Vorraussetzungen erfüllt, die für eine artgerechte Haltung unabdingbar sind.
Tatsache ist, dass viele Hunde verkommen und nicht richtig gehalten werden aufgrund des Egoismus und der Protzerei der "Halter". Viele Türken schmuggeln Kangals aus der Türkei nach Deutschland. Dies ist eigentlich illegal, stellt jedoch für viele Türken kein Hindernis dar, weil die Rasse dort absoluten Kultcharakter hat und zu einem Statussymbol geworden ist. Sie unterstreicht gewissermaßen auch die Verbundenheit der Landsleute mit ihrer Heimat, weshalb die Nachfrage hierzulande nach Kangals einfach sehr groß ist.
Aber ich kann nur immer wieder betonen, dass Kangals absolut keine urbanen Hunde sind und Zeit, Platz und Erfahrung verlangen. Die Lebensverhältnisse in Deutschland sind nicht ansatzweise mit denen in der Türkei vergleichbar, weshalb allein deshalb schon Probleme vorprogrammiert sind, wenn ein Besitzer keinen sehr guten Hundeverstand hat. Und selbst das ist keine Garantie, einen Kangal gut zu erziehen oder zu sozialisieren.
Die Folgen daraus sind unschön, dürfen aber nicht igoniert werden. Die Tiere landen zu Großteilen in Tierheimen oder werden nicht artgerecht gehalten, und dann am Ende noch selbst für ihre "Macken" und schlechten Angewohnheiten verantwortlich gemacht.
Es gibt sowohl einige türkische, als auch deutsche "Züchter", die wahllos Kangals vermehren um ihren Geldbeutel besser zu bestücken, was leider sogar oft gelingt. Dabei ist es ihnen jedoch egal, ob die Hunde reinrassig, gesund und charakterlich einwandfrei sind. Ebenfalls unwichtig ist, ob das Muttertier und die Welpen artgerecht gehalten werden. Und ob der Abnehmer/Käufer überhaupt dazu geeignet ist, einen Kangal zu halten, wird gar nicht erst hinterfragt. Hauptsache Hunde raus - Geld rein.
Daher können wir nichts tun, als immer und immer wieder an die Vernunft, Verantwortung und wahre Liebe zu diesen Hunden zu appellieren und alle, die mit dem Gedanken spielen, sich einen Kangal anzuschaffen, zu bitten, ehrlich und gründlich abzuwägen, ob man auch wirklich die Vorraussetzungen erfüllt, die für eine artgerechte Haltung unabdingbar sind.
Gründe für ausbleibende Trainigserfolge
14:50 | Eingestellt von
Igelballprinzessin |
Post bearbeiten
Manch einer, der versucht hat einen Kangal nach seinen Wünschen zu formen, musste enttäuscht ein Scheitern hinnehmen. Wenn die gewünschten Trainigserfolge ausbleiben sind viele geneigt, die Schuld der Rasse in die Schuhe zu schieben und ihnen niedrige Intelligenz zuzuschreiben. Dies ist nicht nur falsch und irreführend, sondern auch unfair der Rasse gegenüber! Ein erfolgloses Trainig ist nämlich in den allermeisten Fälle einem unfähigen Trainer zuzuschreiben.
In der Türkei sind viele Hunde, die für das Militär ausgebildet werden, verwirrt und bringen ebenfalls nicht die gewünschten Trainigserfolge. Dazu muss man wissen, dass die Orte, an denen in der Türkei die Soldaten stationiert sind, ständig wechseln. Da die Hunde immer nur einem Herren gehorchen, gleichzeitig aber einem ständigen Wechsel ausgesetzt sind, sind sie in ihrem Verhalten häufig desorientiert.
Die meisten ausbleibenden Erfolge sind auf die Unfähigkeit des Trainers, auf mangelnde Kommunikation mit dem Hund oder auf eine ungünstige Tageszeit des Trainigs zurückzuführen. Kangals sind Nachttiere und ihre Aufnahmefähigkeit erreicht im Dunkeln erst ihren Höhepunkt. Wenn die Trainingseinheiten demnach tagsüber stattfinden, ist es quasi normal, dass die Erfolge ausbleiben.
Außerdem lieben Kangals kaltes Wetter. Ihre Agilität kann an heissen Sommertagen auf ein Minimum schrumpfen, sich erst gegen Abend entwickeln und schliesslich nachts ihren Höhepunkt erreichen. Daher ist es wahrscheinlich, dass Kangals sich während der Mittagszeit eher störrisch und sturköpfig verhalten, was aber keineswegs auf eine niedrige Intelligenz schliessen lässt!
In der Türkei sind viele Hunde, die für das Militär ausgebildet werden, verwirrt und bringen ebenfalls nicht die gewünschten Trainigserfolge. Dazu muss man wissen, dass die Orte, an denen in der Türkei die Soldaten stationiert sind, ständig wechseln. Da die Hunde immer nur einem Herren gehorchen, gleichzeitig aber einem ständigen Wechsel ausgesetzt sind, sind sie in ihrem Verhalten häufig desorientiert.
Die meisten ausbleibenden Erfolge sind auf die Unfähigkeit des Trainers, auf mangelnde Kommunikation mit dem Hund oder auf eine ungünstige Tageszeit des Trainigs zurückzuführen. Kangals sind Nachttiere und ihre Aufnahmefähigkeit erreicht im Dunkeln erst ihren Höhepunkt. Wenn die Trainingseinheiten demnach tagsüber stattfinden, ist es quasi normal, dass die Erfolge ausbleiben.
Außerdem lieben Kangals kaltes Wetter. Ihre Agilität kann an heissen Sommertagen auf ein Minimum schrumpfen, sich erst gegen Abend entwickeln und schliesslich nachts ihren Höhepunkt erreichen. Daher ist es wahrscheinlich, dass Kangals sich während der Mittagszeit eher störrisch und sturköpfig verhalten, was aber keineswegs auf eine niedrige Intelligenz schliessen lässt!
Ab wann kann ein Kangal eine Herde bewachen?
10:09 | Eingestellt von
Igelballprinzessin |
Post bearbeiten
Ein Kangalwelpe wird meist zum ersten Mal mit circa 3 Monaten mit seinen Eltern zur Herde zum Wachen geschickt. Wenn die Hunde dann ungefähr ein Jahr alt sind, haben sie in der Regel die nötigen Vorraussetzungen gelernt, die sie brauchen, um alleine eine Herde beschützen zu können. Mit 2 Jahren sind sie schliesslich auch körperlich voll ausgebildet und bereit gegen Angreifer zu kämpfen und die Herde zu verteidigen. Ab diesem Zeitpunkt sind sie voll befähigt, eine Herde alleine und umfassend zu beschützen.
Schon allein die körperliche Erscheinung der Kangals mit ihrem riesigen, muskulösen Körper, ihren kraftvollen Pfoten, den großen Zähnen und dem kräftigen, lauten Bellen schüchtert viele Angreifer ein und schlägt sie in die Flucht.
Dazu kommt außerdem, dass ein Kangal sich nicht so einfach von Futter überlisten oder verführen lassen wird, und, gemäß seiner Natur, eher misstrauisch bleibt.
Schon allein die körperliche Erscheinung der Kangals mit ihrem riesigen, muskulösen Körper, ihren kraftvollen Pfoten, den großen Zähnen und dem kräftigen, lauten Bellen schüchtert viele Angreifer ein und schlägt sie in die Flucht.
Dazu kommt außerdem, dass ein Kangal sich nicht so einfach von Futter überlisten oder verführen lassen wird, und, gemäß seiner Natur, eher misstrauisch bleibt.
Labels:
angreifer,
Aussehen,
Erscheinung,
H. Erziehung,
Herde,
Körperbau,
Schafe,
Schutz,
Wache
|
0
Kommentare
Abonnieren
Posts (Atom)
Stichwortsuche
A. Geschichte
(4)
abnehmen
(1)
Aggressivität
(5)
Akbash
(3)
Alleinelassen
(2)
Anatolien
(7)
Anatolischer Hirtenhund (Name)
(1)
angreifer
(6)
Archäologie
(2)
Artgenossen
(1)
Augen
(1)
Ausbildung
(7)
Aussehen
(6)
Ausstellungen
(3)
B. Namensgebung
(6)
Beissen
(2)
Beisshemmung
(1)
Bellen
(4)
Beschützer
(1)
Beute
(1)
Bibel
(1)
Bilder
(22)
Brot
(3)
C. Rassestandart
(5)
Charakter
(11)
Club
(1)
Coban Copegi
(2)
D. Verwendung
(7)
Domestikation
(1)
Dominanz
(1)
E. Märchen und Mythen
(1)
Eigenschaften
(8)
Entlaufen
(1)
Entropium
(1)
Entstehung
(1)
Entwicklung
(2)
Erscheinung
(8)
Erziehung
(3)
Essen
(2)
F. Wesen
(9)
Familie
(1)
FAQ - Häufig gestellte Kangalfragen
(2)
FCI
(2)
Fell
(1)
Fleisch
(2)
Flöhe
(1)
Fotos
(7)
Fremde
(1)
Fressen
(3)
Futter
(5)
G. Haltung
(6)
Galerie u. Videos
(29)
Garten
(2)
Gassi
(1)
Gästebuch
(1)
Gefahr
(2)
Gelenke
(2)
Gemüse
(1)
Gerüchte
(2)
Gewicht
(1)
H. Erziehung
(6)
Halter
(1)
Halti
(1)
Haltung
(2)
Haltungsvoraussetzungen
(3)
Handel
(2)
Händler
(1)
Herde
(9)
Herdenschutzhund
(7)
Hildesheim
(1)
Hirtenhund
(6)
Hundekaempfe
(1)
Hündin
(2)
Hundkatzemaus
(1)
I. Gesundheit und Krankheit
(3)
Impfung
(1)
Import
(1)
International
(2)
J. Ernährung
(3)
Jagd
(2)
Jagdtrieb
(1)
Jugend
(1)
K. Zucht
(6)
Kaempfe
(4)
Kalender
(1)
Kämpfe
(1)
Kampfhund
(2)
Kangal
(39)
Kangal des Jahres
(14)
Kangal Video
(10)
Kangalmix
(1)
Kangals
(6)
Karabash
(1)
karawanenschutz
(2)
Karshund
(3)
Kennel
(1)
Kennelclub
(1)
Kinder
(1)
Knurren
(1)
Kontakt
(1)
Körperbau
(4)
Kosten
(1)
Krabash
(1)
Krankheiten
(1)
Krebs
(1)
Krieg
(2)
Kultur
(1)
Kurdisch
(1)
L. Pflege
(1)
Landwirtschaft
(1)
Liste
(1)
Listenhunde
(1)
Literatur
(1)
M. Gesetzliche Lage
(1)
Magendreher
(1)
Malak
(2)
Misstrauen
(1)
Namensgebung
(6)
News
(7)
Nomadentum
(1)
Notfälle
(4)
Outdoor
(1)
Partnerseiten
(8)
Partnersuche mit Hund
(1)
Pflege
(3)
Pfoten
(1)
Prähistorik
(1)
Pubertät
(1)
Rassestandard
(1)
Region Sivas
(4)
Reizschwelle
(1)
Rüde
(2)
Rumänien
(1)
Schafe
(7)
schnee
(1)
Schutz
(14)
Selbstschutz
(1)
Sivas-Kangal
(2)
Sozialisierung
(6)
Spaziergang
(1)
Spenden
(1)
spiele
(6)
Standard
(1)
Strafe
(2)
Termine
(2)
Therapiehunde
(1)
Tierarzt
(4)
Tierheim
(5)
Tierkaempfe
(1)
Tierschutz
(2)
Training
(1)
Tuerkischer Standart
(2)
Türkei
(2)
TV
(1)
Überfütterung
(1)
Übergewicht
(2)
Übungen
(2)
Übungen Training
(3)
Umgang
(6)
Untergewicht
(1)
Ursprung
(1)
Verbreitung
(1)
Verein
(1)
Verhalten
(9)
Vermisst
(5)
Vermittlung
(2)
verteidiger
(2)
Waage
(1)
Wache
(6)
Waren
(1)
Welpen
(11)
Wesen
(5)
Wiegen
(1)
winter
(1)
Wurmkur
(1)
Zähne
(1)
Zecken
(1)
Zucht
(4)
Zuchtrichtlinien
(2)
Zuchtverein
(2)
zunehmen
(1)
Zwingerhaltung
(1)






