Gründe für ausbleibende Trainigserfolge

Manch einer, der versucht hat einen Kangal nach seinen Wünschen zu formen, musste enttäuscht ein Scheitern hinnehmen. Wenn die gewünschten Trainigserfolge ausbleiben sind viele geneigt, die Schuld der Rasse in die Schuhe zu schieben und ihnen niedrige Intelligenz zuzuschreiben. Dies ist nicht nur falsch und irreführend, sondern auch unfair der Rasse gegenüber! Ein erfolgloses Trainig ist nämlich in den allermeisten Fälle einem unfähigen Trainer zuzuschreiben.

In der Türkei sind viele Hunde, die für das Militär ausgebildet werden, verwirrt und bringen ebenfalls nicht die gewünschten Trainigserfolge. Dazu muss man wissen, dass die Orte, an denen in der Türkei die Soldaten stationiert sind, ständig wechseln. Da die Hunde immer nur einem Herren gehorchen, gleichzeitig aber einem ständigen Wechsel ausgesetzt sind, sind sie in ihrem Verhalten häufig desorientiert.

Die meisten ausbleibenden Erfolge sind auf die Unfähigkeit des Trainers, auf mangelnde Kommunikation mit dem Hund oder auf eine ungünstige Tageszeit des Trainigs zurückzuführen. Kangals sind Nachttiere und ihre Aufnahmefähigkeit erreicht im Dunkeln erst ihren Höhepunkt. Wenn die Trainingseinheiten demnach tagsüber stattfinden, ist es quasi normal, dass die Erfolge ausbleiben.

Außerdem lieben Kangals kaltes Wetter. Ihre Agilität kann an heissen Sommertagen auf ein Minimum schrumpfen, sich erst gegen Abend entwickeln und schliesslich nachts ihren Höhepunkt erreichen. Daher ist es wahrscheinlich, dass Kangals sich während der Mittagszeit eher störrisch und sturköpfig verhalten, was aber keineswegs auf eine niedrige Intelligenz schliessen lässt!

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen